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Galopp Düsseldorf: Adrie de Vries steuert „Engländerin“ zum Sieg

36:10-Favoritin Darnation entführt nächsten Klassiker auf die Insel.
Die dreijährige englische Stute Darnation gewann auf der Düsseldorfer Galopprennbahn mit dem niedertländischen Spitzen-Jockey Adrie de Vries (Foto) im Sattel die klassischen „German 1.000 Guineas“ über 1.600 Meter. Damit ging auch der zweite deutsche Klassiker der Saison 2024 auf die britische Insel. Die 36:10-Favoritin setzte sich in dem mit 125.000 Euro dotierten Rennen leicht mit zweieinviertel Längen vor der ebenfalls aus England angereisten Queue’s Likely unter Billy Loughnane durch. Rang drei ging nach Zielfoto-Entschied mit einer Nase an Three Havanas unter Thore Hammer-Hansen, einer deutschen Außenseiterin. Die deutsche Mitfavoritin Shagara enttäuschte und wurde nur Elfte.

Die Siegerin Darnation steht im Besitz der Newton Anner Stud Farm Ltd.. Karl Richard Burke, der zeitgleich auf dem irischen Curragh weilte und vom deutschen Trainer Christian Freiherr von der Recke (Weilerswist) vertreten wurde, trainiert die englische Siegerin in Leyburn in Yorkshire. Mit Darnation soll es demnächst im englischen Ascot weitergehen. Für Adrie de Vries war es nach Kali in 2010 und Lancade in 2020 der dritte Erfolg im deutschen Stutenklassiker auf der Grafenberger Parkbahn.

Adrie de Vries erklärte: „Meine Stute hat mir immer ein gutes Gefühl gegeben. Wir hatten etwas Bedenken wegen des Bodens, aber das war alles kein Problem. Ich hatte immer eine gute Lage und es gab gutes Tempo. Sie hätte auch noch weiter laufen können.“

Sascha Smrczek freut sich über Heimsieg durch Why Limit

Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es einen viel umjubelten Heimsieg. Dafür sorgte Friedhelm Raabs dreijähriger Hengst Why Limit unter Jockey Bayarsaikhan Ganbat beim ersten Start im Leben. Grafenberg-Trainer Sascha Smrczek trainiert den als Jährling auf der BBAG-Auktion in Iffezheim bei Baden-Baden für 40.000 Euro erstandenen Postponed-Sohn. Auch im zweiten Dreijährigen-Rennen des Tages gewann mit der Brümmerhoferin Canada unter Bauyrzhan Murzabayev eine Debütantin. Gleichzeitig war es der zweite Tageserfolg für den Kasachen.

Neben den neun Galopprennen rundete ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Groß und Klein den 9. Königsallee-Renntag auf dem Grafenberg ab. Mehr als 350 Gäste im Teehaus sorgten zudem für ein bemerkenswertes gesellschaftliches Stelldichein. Für kurzweilige Livemusik auf der Bahn sorgte die Band „Savoir Vivre“.

Die nächste Galopprennveranstaltung auf dem Grafenberg findet am Samstag, 22. Juni, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das „Diana Trial“. Das Rennen führt über 2.100 Meter, ist mit 25.000 Euro Preisgeld dotiert und gilt als wichtiger Vorbereitungslauf für den Düsseldorfer Saisonhöhepunkt, den 166. Henkel Preis der Diana am 4. August.

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