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DFB-Sportgericht: 10.000 Euro Strafe für Doublesieger Bayer 04 Leverkusen

Fans hatten durch Protestaktion für verzögerten Anpfiff gesorgt.


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten und aktuellen Doublesieger Bayer 04 Leverkusen im Einzelrichterverfahren nach Anklage-Erhebung durch den DFB-Kontrollausschuss „wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 3.300 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2024 nachzuweisen wäre. Der Kontrollausschuss regt diesbezüglich an, den Strafnachlass für Fan-Dialoge zu nutzen.

Grund für die Strafe: Im Rahmen der Protestaktionen gegen einen möglichen DFL-Investor hatten Leverkusener Zuschauer vor dem Beginn des Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern München (3:0) am 10. Februar 2024 diverse Gegenstände, insbesondere Süßigkeiten, auf den Rasen geworfen. Die Partie konnte deswegen erst mit Verzögerung angepfiffen werden. Bayer 04 Leverkusen hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Foto-Quelle: Bayer 04 Leverkusen

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