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Aufstieg zur 2. Frauen-Bundesliga: VfL Bochum dreht frühen Rückstand

Zweites Duell mit Mainz 05 steigt am Sonntag, 16. Juni, 14 Uhr.
In den Aufstiegsspielen zur 2. Frauen-Bundesliga werden die beiden verbliebenen freien Plätze in der zweithöchsten deutschen Spielklasse für die Saison 2024/2025 vergeben. Gesucht werden neben der U 20 des SC Freiburg, die als Meister der Regionalliga Süd bereits direkt sportlich qualifiziert ist, zwei weitere Aufsteiger. Nach den Hinspielen sind bereits – zum Teil deutliche – Tendenzen erkennbar.

Der 1. FC Union Berlin stellte seine gute Form auch im ersten Aufeinandertreffen der Aufstiegsspiele gegen den SV Henstedt-Ulzburg erneut unter Beweis. Der Titelträger der Regionalliga Nordost, der in der Liga alle 22 Partien für sich entscheiden konnte, verschaffte sich mit dem 8:0 (4:0)-Kantersieg gegen den Nord-Meister vor der Rekordkulisse von 18.045 Zuschauer*innen im Stadion An der Alten Försterei eine optimale Ausgangssituation für das Rückspiel am 16. Juni.

Gute Karten hat auch der unbesiegte West-Staffelsieger VfL Bochum, der sein Hinspiel beim Südwest-Titelträger 1. FSV Mainz 05 vor 1500 Besucher*innen 4:2 (1:1) gewann. Im zweiten Duell hat der VfL dann Heimrecht.

Im ersten Aufeinandertreffen hatten die von Kyra Malinowski (Foto) trainierten Bochumerinnen auf dem Kunstrasenplatz des TSV SCHOTT Mainz 4:2 (1:1) die Nase vorne. Der VfL geht also mit zwei Toren Vorsprung in das Rückspiel auf dem Leichtathletikplatz am Vonovia Ruhrstadion und könnte dort die Rückkehr in die 2. Frauen-Bundesliga (zuletzt 2014/2015) perfekt machen.

Dabei hatte im ersten Spiel Jana Meierfrankenfeld (6.) den 1. FSV Mainz 05 mit einem Kopfball zunächst in Führung gebracht. Ein Distanzschuss von Bochums Amelie Fölsing (29.) sorgte noch vor der Pause für den Ausgleich. Im zweiten Durchgang konnte Nina Lange (62./67.) die Partie für die nach 22 Ligaspielen noch unbesiegten Gäste drehen. Die eingewechselte Heidrun Sunna Sigurdardottir (80.) ließ die Mainzerinnen zwischenzeitlich darauf hoffen, mit nur einem Tor Rückstand in das Rückspiel gehen zu müssen. Dem machte aber Alina Angerer (83.) einen Strich durch die Rechnung und stellte den alten Abstand mit einer entschlossenen Einzelleistung wieder her.

Foto-Quelle: VfL Bochum

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