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Galopp Krefeld: Grewes Daydream Express im Hauptrennen ganz vorne

Steffi Koyuncu, Tochter von Stadtwald-Trainer Mario Hofer, war Jockey.
Rund 6.000 Besucher kamen beim traditionellen SWK-Familienspaß-Renntag auf der Galopprennbahn in Krefeld voll auf ihre Kosten, sieben Prüfungen standen beim dritten Renntag der Saison 2024 auf dem Programm. Die Hauptveranstaltung, das mit 13.000 Euro dotierte „Rennen um den Traumjob“, einen Ausgleich II über 1.700 Meter, gewann ein Pferd aus Köln, das aber von einer Krefelder Reiterin geritten wurde: Die von Henk Grewe in Köln trainierte Daydream Express. Die Stute, die Besitzer Stefan Hahne auf einer Auktion in England erworben hatte, siegte unter Steffi Koyuncu, Tochter von Stadtwald-Trainer Mario Hofer, zur Quote von 40:10 völlig überlegen gegen Woody Wood, hinter dem Bint Al Karama Platz drei belegte.

Zweimal erfolgreich war Andrasch Starke. Deutschlands Ausnahmejockey führte zunächst im zweiten Rennen, dem „Das Wärmespeicher-Rennen“, den von Henk Grewe in Köln trainierten Shootout zum Sieg. Besitzer des dreijährigen Hengstes ist Eckhard Sauren, Vize-Präsident des Fußball-Zweitligisten 1.FC Köln. Eine halbe Stunde später war Starke im „Das Energie für Krefeld-Rennen“ wieder auf einem Kölner Pferd erfolgreich, als er mit Jonatan für Trainerin Sarah Weis siegte.

In der ersten Prüfung des Tages, dem „Das Heimatstrom-Rennen“, gab es einen Favoritensieg, als der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte Sommersby zur Quote von 19:10 Start-Ziel überlegen zum Zuge kam. Im Sattel saß mit dem Slowaken Jozef Bojko einer der erfahrensten in Deutschland tätigen Jockeys. Die Besitzer des Siegers kommen aus der Schweiz. Nach Iffezheim ging der Sieg im fünften Rennen, das den Titel „Das Eisrennen“ trug. Den Ausgleich IV über 2.050 Meter gewann für Trainer Fabian Xaver Weißmeier der vom Niederländer Adrie de Vries gerittene 32:10-Favorit Sussex. Markus Klugs Silvestra wurde Fünfte, Marian Falk Weißmeiers Shining Star Sechster, sodass es auch in diesem Rennen keinen Krefelder Sieg gab.

Nach dem sechsten Rennen galt es gleich zwei Siegerteams zu ehren, nachdem Laterani und Surge auf der Ziellinie auch durch die Vergrößerung der Zielfotografie nicht zu trennen waren und der Zielrichter auf „totes Rennen“ entscheiden musste (Foto).

Und im siebten Rennen des Tages gab es dann den zweiten Krefelder Sieg, und sogar eine Krefelder Zweierwette, als der 17:10-Favorit Monaigle aus dem Stall von Markus Klug unter dem jungen Iren Senan MacRedmond nach einem packenden Finish gegen Marian Falk Weißmeiers Wild Run im Ziel knapp die Nase vorne hatte, und zu seinem zweiten Sieg in Folge kam. Für Markus Klug war der Sieg seines Schützlings ein perfektes Geschenk, denn er feierte am Sonntag seinen 48. Geburtstag.

„Das war ein gelungener Renntag, wir hatten auch viele neue Besucher auf der Bahn“, so Rennclub-Präsident Horst Wittfeld nach dem letzten Rennen. Auch mit dem Umsatz von 153.000 Euro zeigte man sich sehr zufrieden, zumal durch insgesamt vier Pferde, die aus den verschiedensten Gründen unmittelbar vor dem Start verwiesen worden waren, insgesamt rund 10.000 Euro an Wetten zurückgezahlt werden mussten.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Krefelder Rennclub

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