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Galopp Dortmund: Großer Preis der Wirtschaft am Sonntag im Mittelpunkt

Danach wird EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft live gezeigt.
Großer Sport wird an diesem Sonntag (23. Juni) auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel geboten: Zuerst laden die Galopper, später die Fußballer zu einem aufregenden und abwechslungsreichen Tag ein. „Wir nutzen unsere 50 Quadratmeter große Leinwand, auf der die Besucher die Rennen am Geläuf ideal verfolgen können, anschließend für ein Public Viewing des EM-Spiels von Deutschland gegen die Schweiz am Sonntagabend“, sagt Oliver Sauer, Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins.

Der Renntag mit insgesamt acht Prüfungen beginnt schon früh, der erste Start ist bereits für 11.10 Uhr angesetzt. Im Mittelpunkt steht die fünfte Prüfung des Tages, der 35. Große Preis der Wirtschaft (Start gegen 13.30 Uhr), den traditionell zahlreichen Partner aus Stadt und Region unterstützen. Die Prüfung über 1.800 Meter ist ein mit 55.000 Euro Preisgeld dotiertes Rennen der höchsten Kategorie und damit sportlich und züchterisch besonders wertvoll.

Der besondere Reiz des Grand Prix besteht darin, dass sich erstmals in diesem Jahr die Dreijährigen auf höchstem Niveau mit den älteren Pferden messen. Besonders dem von Henk Grewe in Köln trainierten Penalty wird viel zugetraut, zeigte er doch zuletzt in den klassischen „German 2000 Guineas“ in Köln als Zweiter eine sehr starke Leistung. Er profitiert als Dreijähriger außerdem von einem Gewichtsvorteil von sechs Kilogramm – das entspricht nach einer Faustregel sechs Längen Vorsprung – gegenüber dem Formpferd im Rennen, dem vierjährigen Arcandi. Der zweifache Sieger in dieser Saison wird von Peter Schiergen ebenfalls im Weidenpescher Park vorbereitet.

Insgesamt neun Pferde laufen im Großen Preis der Wirtschaft und nie zu negieren sind die Starter von Dortmunds Rennverein-Präsident Manfred Ostermann (Witten), dessen Ittlinger Farben in dieser Saison wieder sehr erfolgreich agieren. Der vierjährige Skylo aus dem Mülheimer Quartier von Trainer Marcel Weiß ist aber eher Außenseiter, während die Stute Nina’s Lob im Besitz des Gestüts Wittekindshof (Rüthen) von Ehrenpräsident Hans-Hugo Miebach ihre Klasse eindrucksvoll am Sparkassen-Renntag in Wambel unter Beweis stellte. Die Fünfjährige wird von Andreas Wöhler in Gütersloh trainiert.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt ist ein mit 25.000 Euro dotiertes Rennen der zweithöchsten Kategorie über kurze 1.200 Meter (Start 12.45 Uhr). Elf Pferde treten an, darunter sind auch die Top-Sprinter Zerostress und Danelo. Zum Abschluss des Renntags, der mit insgesamt 85 Pferden in acht Rennen eine sehr gute Resonanz gefunden hat, gibt es noch ein besonderes Highlight für die Wetter: Im „Preis der Zementwerke“ (Start 15 Uhr), einem mit 10.250 Euro dotierten Rennen über 1.600 Meter, schüttet der Rennverein in der Viererwette eine Mindestgewinnsumme von 10.000 Euro aus.

„Wir haben wieder ein schönes Unterhaltungsprogramm für die Kinder mit Hüpfburg und Ponyreiten“, betont Oliver Sauer, der auch einige kulinarische Neuigkeiten und Leckereien verspricht, darunter eine Gin-Bar. Am Abend ist die Rennbahn dann für das Public Viewing des dritten Gruppenspiels der Deutschen gegen die Schweiz (Anpfiff 21 Uhr) geöffnet.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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