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Trauer um erfolgreichen Tennis-Chef: Dr. Claus Stauder verstorben

Essener Brauerei-Unternehmer war 14 Jahre lang DTB-Präsident.
Der Essener Jurist und Brauerei-Unternehmer Dr. Claus Stauder (Foto) ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Der langjährige Präsident (1985 bis 1999) und spätere Ehrenpräsident des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) gehörte von 1991 bis 1993 auch dem Präsidium des Tennis-Weltverbandes an. Zu seinen Auszeichnungen zählten neben der Goldenen DTB-Ehrennadel das große Bundesverdienstkreuz und der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Wir verneigen uns vor einer großen Persönlichkeit im Tennissport. Dr. Claus Stauder hat sich mit seinem jahrzehntelangen Wirken im DTB selbst ein Denkmal gesetzt. Mit Ruhe und Besonnenheit leitete er den DTB durch seine erfolgreichste Ära. Dafür werden wir ihm immer dankbar sein. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen“, erklärte der aktuelle DTB-Präsident Dietloff von Arnim (Düsseldorf).

Während Stauders 14-jähriger Amtszeit gewannen deutsche Spieler insgesamt 28 Grand-Slam-Titel, darunter der erste Wimbledon-Titel von Tennis-Ikone Boris Becker und der „Golden Slam“ (Sieg bei allen vier Grand Slams und den Olympischen Spielen in einem Jahr) von Legende Steffi Graf 1988.

Dazu kamen die drei Davis Cup-Siege unter Kapitän Niki Pilic 1988, 1989 und 1993 sowie die beiden Fed Cup-Titel (heute „Billie Jean King Cup“) unter der Leitung von Klaus Hofsäss 1987 und 1992. Die sportlichen Erfolge lösten in Deutschland einen Tennisboom mit mehr als 2,5 Millionen Mitgliedern und über 10.000 Vereinen aus.

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