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Galopp: Mülheimer Trainer Marcel Weiß sattelt drei Pferde im Derby

Alleno aus Besitz von Manfred Ostermann gehört zum Kreis der Mitfavoriten.


Am Sonntag findet mit dem 155. Deutschen Derby (650.000 Euro Preisgeld, 2.400 Meter) auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das wertvollste Rennen im Leben eines Vollblüters statt. Startberechtigt sind dreijährige Hengste und Stuten. Es ist aus sportlicher und züchterischer Sicht auch das deutsche Galopprennen mit dem höchsten Prestige.

Gegen 15.45 Uhr werden in der Hansestadt 20 Vollblüter in die Startboxen einrücken, darunter mit Alleno (Foto), Stingray und Tiamo Hilleshage gleich drei Pferde aus der Trainingszentrale in Mülheim. Marcel Weiß bereitet das Trio auf der Rennbahn am Raffelberg auf das vermutlich wichtigste Rennen ihrer Karriere vor.

Mitfavorit Alleno (75:10) mit Rene Piechulek (München) im Sattel tritt für seinen Besitzer und Züchter Manfred Ostermann an. Der Möbelkaufmann aus Witten stellt mit Narrativo (Jockey Bauyrzhan Murzabayev/Trainer Peter Schiergen, Köln) auch den aktuellen Favoriten im „Blauen Band“. Stingray unter dem irischen Jockey Sean Byrne vertritt die Interessen von Pferdetransport-Unternehmer Günther Schmidt (Uedem-Keppeln). Sein erster selbst gezüchteter Derbystarter notiert zu Kursen von 250:10.

Der noch größere Außenseiter im Feld ist allerdings Tiamo Hilleshage (340:10). Der kleine Bruder von Prix de l’Arc de Triomphe-Sieger Torquator Tasso, Deutschlands gewinnreichstem Galopprennpferd aller Zeiten, tritt mit dem international erfahrenen Top-Jockey Adrie de Vries (54) an. Landsmann Paul Vandeberg aus der kleinen niederländischen Gemeinde Hilleshage erlebt seit Jahren als Züchter der Klassepferde Torquator Tasso, Tünnes und aktuell Tiamo Hilleshage ein Sportmärchen, wie es im Buche steht.

Der auf der Galopprennbahn am Raffelberg tätige Trainer Marcel Weiß schnupperte zuletzt im Jahr 2020 mit dem zweiten Platz von Torquator Tassos im „Blauen Band“ hinter dem Schlenderhander Sieger In Swoop am ersten Derby-Triumph seiner Karriere. Der letzte Mülheimer Derbyerfolg datiert bereits aus dem Jahr 1988. Stall Marcarssagues Luigi gewann damals als 260:10-Außenseiter unter Jockey Walter Swinburn für die Mülheimer Trainer-Legende Uwe Ostmann.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Rennclub Mülheim

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1 Kommentar

  1. Günther Schmidt aus Uedem-Keppeln

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