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SC Paderborn 07: Geldstrafen erreichen sechsstellige Höhe

Vorfälle während der Saison 2023/2024 sorgen für „Vereinsrekord“.


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten SC Paderborn 07 nach Anklage-Erhebung durch den DFB-Kontrollausschuss „wegen unsportlichen Verhaltens“ seiner Anhänger mit einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro belegt. Diese Strafe resultiert aus dem Auswärtsspiel bei Hannover 96 (2:3). Dort waren zahlreiche pyrotechnische Gegenstände im Gästeblock abgebrannt worden.

Für die abgelaufene Zweitliga-Spielzeit 2023/2024 musste der SCP07 somit Strafen in einer Gesamthöhe von 103.700 Euro hinnehmen. Der Verein bittet seine Zuschauer*innen daher „ausdrücklich um Mithilfe, damit wir die Verursacher identifizieren und in Regress nehmen können“.

„Mit Blick auf die nun ausgesprochene Strafe aus dem Spiel in Hannover haben sich die Strafzahlungen im Vergleich zur Vorsaison mehr als verdoppelt und zugleich einen traurigen Höchstwert in der Vereinsgeschichte erreicht“, erklärt SCP07-Geschäftsführer Martin Hornberger. „Aus diesem Grund gilt weiterhin unser Appell: Pyrotechnik gehört nicht in Veranstaltungsstätten und führt unserem SCP07 außerordentlichen Schaden zu. Damit fehlen uns an anderer Stelle wichtige wirtschaftliche Mittel zur Realisierung von wertvollen Projekten und notwendigen Investitionen.“

Foto-Quelle: SC Paderborn 07

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