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Rot-Weiss Essen: Sandro Plechaty bekommt wohl neue Chance

26-jähriger Außenbahnspieler wieder ein Kandidat für neuen Vertrag.
Drittligist Rot-Weiss Essen scheint für den Liga-Startschuss gegen Aufsteiger Alemannia Aachen (Samstag, 3. August, 14 Uhr) gerüstet. Bei der Generalprobe gegen den Doublesieger Bayer 04 Leverkusen (1:2) zeigte das Team von Cheftrainer Christoph Dabrowski (46) eine couragierte Leistung, zog sich über weite Strecken achtbar aus der Affäre.

„Es war ein sehr guter Härtetest auf hohem Niveau“, sagte Dabrowski im MSPW-Gespräch. „Wir wurden maximal gefordert, das war uns natürlich auch klar. Man hat die Qualität und Ballsicherheit der Leverkusener gesehen. Wir standen defensiv total kompakt, gerade in der ersten Halbzeit. Beide Gegentore waren sehr ärgerlich. Wir haben gute Ansätze gesehen.“

RWE-Abwehrchef Michael Schultz, der das Team als Kapitän gegen den Champions League-Teilnehmer anführte, ging sogar noch einen Schritt weiter. „Bayer 04 war zwar besser, aber mit etwas mehr Glück hätten wir auch noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können“, so Schultz. Ob der 31-Jährige im West-Schlager gegen Aachen wieder als Kapitän auflaufen wird, ist noch nicht final entschieden, gilt aber als sehr wahrscheinlich.

Bei Außenbahnspieler Sandro Plechaty (auf dem Foto rechts), der gegen Bayer 04 eingewechselt wurde, könnte es bei der Kaderplanung eine „Rolle rückwärts“ geben. Der 26-Jährige, der seit dem 1. Juli vereinslos ist und zuvor 104 Pflichtspiele für RWE absolvierte, hielt sich zuletzt an der Hafenstraße fit und ist inzwischen wieder ein ernsthafter Kandidat für einen neuen Vertrag. Einen zumindest ähnlichen Verlauf gab es in der letzten Saison übrigens auch bei seinem Teamkollegen Nils Kaiser. Erst wurde dem 22-Jährigen nahegelegt, sich trotz eines laufenden Vertrages nach einem anderen Verein umzuschauen, dann konnte er die Verantwortlichen während der Vorbereitung durch starke Leistungen überzeugen und schaffte später sogar den Sprung in die Startformation.

Ob Probespieler Mouad El Fanis, der gegen Bayer 04 nicht im Kader stand, eine Zukunft bei RWE hat, bleibt weiterhin offen. Der 20-jährige Belgier wird zu Beginn der kommenden Woche noch einmal unter die Lupe genommen, soll in zwei weiteren Trainingseinheiten Eigenwerbung betreiben. „Er ist ein junger Spieler, den wir uns noch einmal anschauen wollen. Er hat spannende Ansätze gezeigt“, erklärt Dabrowski.

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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