Auch Neuzuang Robbie D’Haese muss sich weiter in Geduld üben.
Schon viermal in dieser Saison stand beim Drittligisten Rot-Weiss Essen die Null, allerdings auf der falschen Seite. Auch beim jüngsten 0:1 beim SV Waldhof Mannheim ließ das Team von Trainer Christoph Dabrowski (46) einige gute Möglichkeiten liegen, um in Führung zu gehen, und stand am Ende mit leeren Händen da. Da half es auch nur wenig, dass RWE in fast allen Spielstatistiken bessere Werte aufwies als der Gegner.
Vor dem Heimspiel am Samstag, 14 Uhr, gegen den gut gestarteten FC Viktoria Köln sind die Essener damit wieder stärker unter Zugzwang geraten. „Wir müssen Spiele gewinnen und im besten Fall eine Positivserie hinlegen, um uns Luft zu verschaffen. Das ist uns bisher nicht gelungen“, so Dabrowski. Auf die beiden bisherigen Siege gegen die U 23-Teams von Hannover 96 und Borussia Dortmund (jeweils 3:1) folgten jeweils schnell wieder Dämpfer.
Dass mit Torben Müsel (drei Treffer) und Lucas Brumme (zwei) ein Mittelfeldspieler und der Linksverteidiger die besten RWE-Torschützen sind, ist durchaus bezeichnend. Gerade die Offensivabteilung hat jede Menge Luft nach oben. Leonardo Vonic (21) traf zwar in den ersten beiden Saisonspielen, konnte seine Leistungen danach aber nicht bestätigen und verlor seinen Stammplatz im Sturmzentrum an Manuel Wintzheimer (25). Der Neuzugang zeigte einige positive Ansätze, wartet aber auch nach drei Startelfeinsätzen weiter auf sein erstes Tor. Gleiches gilt nach vier Partien für den vom Zweitligisten SV 07 Elversberg verpflichteten Joseph Boyamba (28).
Der vom West-Regionalligisten SV Rödinghausen gekommene Flügelstürmer Ramien Safi (ein Treffer) ist ebenfalls kein ausgewiesener Torjäger. Der frühere Drittliga-Torschützenkönig Ahmet Arslan (30) traf bislang auch nur einmal per Elfmeter, war aber immerhin an vier weiteren Treffern als Vorbereiter beteiligt. Dennoch wird Trainer Dabrowski aller Voraussicht nach auch gegen Köln in der Offensive auf das bisherige Personal setzen, zumal Kelsey Owusu Meisel (Foto/nach Oberschenkelzerrung) und Robbie D’Haese (Adduktorenprobleme) noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind und weiterhin pausieren müssen. Gleiches gilt für Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld (Muskelfaserriss) sowie die Langzeitverletzten Ekin Celebi und Moussa Doumbouya.
Foto-Quelle: Rot-Weiss Essen
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