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Galopp Iffezheim: 308 Pferde für Sales & Racing Festival eingeschrieben

Vom 18. bis 20. Oktober geht es in 16 Rennen um 661.635 Euro.


Die Saison auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden wird einmal mehr mit dem Sales & Racing Festival abgeschlossen. In den voraussichtlich 16 Rennen geht es nur eineinhalb Monate nach der „Großen Woche“ um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 661.635 Euro. Beim Nennungsschluss für die Rennen des Rahmenprogramms wurden – inklusive der Hauptrennen, für die bereits deutlich früher genannt werden musste – insgesamt 308 Pferde für das Finalmeeting 2024 eingeschrieben.

„Wir sind mit dem Nennungsergebnis sehr zufrieden“, ordnet Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter des Veranstalters „Baden Galopp“, die Zahlen ein. „Es zeichnen sich einige kopfstarke Handicaprennen ab, die sowohl sportlich als auch für die Wetter sehr interessant werden dürften. Wir blicken voller Vorfreude auf unseren Saisonabschluss 2024.“

Im Anschluss an den ersten Renntag am Freitag, 18. Oktober, werden bei der BBAG-Herbstauktion am Freitagabend ab 17 Uhr und am Samstag, 19. Oktober, ab 10 Uhr weit über 300 Pferde angeboten.

200.000 Euro winken im Ferdinand Leisten-Memorial

An den 1995 verstorbenen Funktionär, Auktionator, Besitzer und Züchter Ferdinand Leisten erinnert am Freitag, 18. Oktober, das lukrativste Auktionsrennen der Baden-Badener Auktionsgesellschaft, das seit 2004 hier gelaufen wird. Stolze 200.000 Euro winken den Besitzern von zweijährigen Pferden, die bei der BBAG im Auktionsring angeboten wurden. 100.000 Euro bekommt der Eigner des Siegers. 30 Youngsters sind aktuell noch genannt.

Ein sehr prominenter Name ist Gestüt Ebbeslohs Dhitjari aus dem Stall von Peter Schiergen, der Hengst war starker Zweiter im 151. Renate und Albrecht Woeste Zukunfts-Rennen auf dieser Bahn. Der Iffezheimer Trainer Gerald Geisler ist aktuell mit zwei Kandidaten – Baas und Bandida Estrellita – vertreten.

Sieben Rennen werden am ersten Tag des Meetings ausgetragen, darunter auch ein mit 20.000 Euro ausgestattetes Rennen über 1.800 Meter. Genau so viel Geld wird auch in einer Meilenprüfung offeriert. Dieses Rennen ist Bestandteil der T. von Zastrow Top Handicap Serie, bei der der punktbeste Trainer einen Geldpreis von 2.500 Euro erhält, der zweitplatzierte 1.250 Euro und der drittplatzierte 750 Euro. Zusätzlich gibt es 500 Euro für die Stallkasse des siegreichen Trainingsstalles. Vor den beiden letzten Wertungsläufen führen punktgleich Bohumil Nedorostek und Dr. Andreas Bolte. Der erste Start ist für 13.15 Uhr vorgesehen.

„Winterkönigin“ wird beim Saisonfinale gesucht

Im Preis der Winterkönigin am letzten Renntag des Jahres in Iffezheim (Sonntag, 20. Oktober) wird die Frage beantwortet, wer sich zur besten zweijährigen Stute Deutschlands kürt. Im wichtigsten Rennen für die jungen Ladies werden Preisgelder von 155.000 Euro auf der 1.600 Meter-Strecke ausgeschüttet.

Bereits vor zwei Jahren wurde die Dotierung der Prüfung angehoben, womit sie exakt auf dem Niveau des Preises des Winterfavoriten liegt. 1959 wurde diese Prüfung in Mülheim an der Ruhr gegründet. Seit der Einführung des Sales & Racing Festivals im Jahr 2004 ist die Rennbahn Iffezheim die Heimat der Winterkönigin. Die Siegerin gilt in aller Regel als vorläufige Favoritin für den ersten Stuten-Klassiker in der nächsten Saison, die 1.000 Guineas. Vor einem Jahr triumphierte die Schlenderhanerin Shagara (Foto).

30 Kandidatinnen sind aktuell noch startberechtigt für die „Winterkönigin“, darunter Gestüt Park Wiedingens Santagada, die in großer Manier im Renate und Albrecht Woeste Zukunfts-Rennen bei der „Großen Woche“ auftrumpfte, und Goldaue, die das Winterkönigin Trial in Köln souverän gewann. Auch die Brümmerhoferin Quebec, die in Hannover klar siegte, gehört zu den interessantesten Stuten.

Das letzte hochdotierte Rennen des Jahres in Iffezheim ist die Herbst-Trophy. 55.000 Euro winken als Preisgeld in dieser Prüfung über 2.400 Meter. Derzeit umfasst das Feld noch 20 Pferde, darunter der Preis von Europa-Zweite Straight, der Derby-Dritte Augustus, der St. Leger-Gewinner Prydwen aus England, der mehrfache Gruppesieger Assistent und die Iffezheimer Stute Tanami Starlet. Der Finallauf zum Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung für Reiterinnen und Reiter bis 30 Jahre ist ein weiterer Programmpunkt der voraussichtlich neun Rennen.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Baden Galopp

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