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Gemeinsames Statement von RWE und FFA zum Angriff auf Sonderzug

Solidarität mit betroffenen Fans – Klare Haltung gegen Gewalt.


Der Drittligist Rot-Weiss Essen und seine Fan- und Förderabteilung veröffentlichten jetzt eine gemeinsame Stellungnahme zum Angriff auf den Sonderzug, den die FFA zum Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock (0:4) organisiert hatte.

Wir veröffentlichen das Statement im Wortlaut:

„Die rot-weisse Fan- und Förderabteilung (FFA)  hatte für das Drittliga-Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock gemeinsam mit der Westtribüne Essen einen Sonderzug für ca. 780 RWE-Fans organisiert. In den ersten Stunden erlebten alle Mitreisenden die erhoffte harmonische Fahrt. Doch gegen 9 Uhr am Samstagmorgen wurde der Zug angegriffen und mit Steinen beworfen. Die Fahrt konnte anschließend nur nach einigen Stunden Wartezeit sowie mit gesperrten Abteilen fortgesetzt werden. Trotz der heiklen Situation und des Schocks haben sich die RWE-Fans ruhig und besonnen verhalten.

Nach zahlreichen Telefonaten und Einzelgesprächen fand nun ein abschließendes Treffen mit RWE-Vorstand und der FFA statt. Zu den genauen Abläufen liegen leider noch keine handfesten Informationen vor, auch aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens können daher leider keine weiteren Aussagen zum Angriff selbst, den weiteren Geschehnissen oder gar möglichen Schadensersatzansprüchen getroffen werden. Gemeinsam warten alle nun auf das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen und stehen dabei natürlich mit Rat zur Seite.

Klar ist: Der Verein Rot-Weiss Essen lehnt, wie auch in der Satzung verankert, Gewalt in aller Form ab und verurteilt den Angriff aufs Schärfste.

Allen mitreisenden RWE-Fans möchten RWE wie auch die FFA und ihre Organisatoren ihr Bedauern aussprechen. Die Reise nach Rostock hatten sich sicherlich alle, ob Fan oder Spieler, anders vorgestellt. Dennoch benötigt die Mannschaft die weitere Unterstützung aller Rot-Weisser, um die Ziele des Vereins zu erreichen.“

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