Veranstaltung wurde von Younes Kamil und Rachel Etse geleitet.

Beim Drittligisten FC Viktoria Köln haben die Mannschaften aus dem Altersbereich von der U 14 bis zur U 19 sowie die Mitarbeitenden des NLZ an einem Workshop zur Rassismus-Bekämpfung teil. Geleitet wurde die Veranstaltung von Younes Kamil und Rachel Etse, die deutschlandweit anerkannte Expert*innen in ihrer Antirassismus-Arbeit und Diskriminierungssensibilisierung im Sport sind.
Anhand von interaktiven Modulen lernten die Teilnehmenden, wie struktureller Rassismus und Alltagsrassismus noch verbreitet sind und wie es gelingt, alte Denkmuster zu hinterfragen und aufzubrechen. Gleichzeitig wurde dafür ermutigt, bei Vorfällen während eines Spiels entschlossen gegen Rassismus und Diskriminierung einzutreten.
Der Workshop bestand aus mehreren interaktiven Modulen. Zum Einstieg diente das „Meinungsbarometer“, bei dem die Teilnehmer ihre Haltung zu verschiedenen Aussagen im Raum positionieren konnten. Dies regte erste Diskussionen an und sensibilisierte für unterschiedliche Perspektiven.
In Kleingruppenarbeit wurde anschließend die Übung „Die Geschichte meines Namens“ durchgeführt. Dabei ging es um Vorurteile und Stereotypisierung, um die Mechanismen von Alltagsrassismus besser zu verstehen. Ein weiterer zentraler Punkt war der „Perspektivwechsel“, bei dem mit Bildern und einem kurzen Filmtrailer die Rassismus-Erfahrungen von Profifußballern thematisiert wurden. Ziel war es, die emotionalen und psychischen Auswirkungen von Rassismus greifbar zu machen. Zum Abschluss reflektierten die Teilnehmenden gemeinsam, welche Erkenntnisse sie aus dem Workshop mitnehmen und wie sie sich künftig gegen Rassismus engagieren können.
Foto-Quelle: Jochen Pohl/FC Viktoria Köln
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