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Galopp Köln: Benefiz-Renntag kehrt nach einem Jahr Pause zurück

Im Mittelpunkt steht Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen.
Am Sonntag steigt auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch (insgesamt acht Rennen, erster Start um 11.12 Uhr) der Benefiz-Renntag der Stiftung „VEREINT!“. Jeder, der an diesem Tag mit seiner Pferdewette richtig liegt, kann seinen Gewinn zugunsten des vielseitigen Kölner Wohnprojekts für Frauen, „Haus Rosalie Rendu“, spenden. Die erzielte Spendensumme wird anschließend von der Stiftung „VEREINT!“ verdoppelt.

„Wir sind superglücklich, dass wir gemeinsam mit der PSD Bank West eG und der Stiftung das Format des Benefiz-Renntages nach einem Jahr Pause wieder im Kölner Rennkalender etablieren konnten“, erklärt Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein. „Neue Ideen und neue Partner innerhalb dieser Zusammenarbeit bringen frische Impulse, mit denen wir hoffentlich wieder soziales Engagement im Kölner Raum unterstützen können.“

Am Sonntag steht mit dem Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen das erste Rennen der höchsten Kategorie in diesem Jahr für dreijährige Stuten in Köln-Weidenpesch auf dem Programm. Seit Jahren wird das Rennen über 1.600 Meter vom Bergheimer Gestüt Schlenderhan und der Familie von Ullmann unterstützt. Um die Prüfung auch international noch attraktiver für Besitzer und Trainer zu machen, hatten sich der Kölner Renn-Verein und die Familie von Ullmann bereits im letzten Jahr entschlossen, das Preisgeld von 55.000 auf 70.000 Euro zu erhöhen.

Alleine 40.000 Euro gehen auch in diesem Jahr an die Siegerin. Dazu sponsert das Gestüt Schlenderhan dem Züchter des siegreichen Pferdes einen Freisprung beim gewinnreichsten deutschen Zweijährigen aller Zeiten, Alson. Zur Starterangabe sind zehn Stuten im Rennen, wovon zwei in Frankreich und eine in Polen trainiert werden.

Die zuletzt so imponierend in Köln siegende Lips Vega ist mit dem französischen Jockey Hugo Boutin angegeben. Sie wird vom Kölner Trainer Andreas Suborics vorbereitet und steht im Besitz des Stalles Lintec von Hans-Dieter Lindemeyer aus Taucha. Die aus dem Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) stammende Goldaue (Foto) aus dem Besitz von Team Valor, einer international erfolgreich agierenden Besitzergemeinschaft, wird aus dem französischen Chantilly anreisen. Für die Sieganwärterin zeichnet der französische Top-Trainer Francis-Henri Graffard verantwortlich. Goldaue kennt die Kölner Rennbahn bestens und konnte im September 2024 das Winterkönigin-Trial im Weidenpescher Park gewinnen, unter anderem auch gegen Lips Vega.

Der Kölner Trainer-Champion Peter Schiergen, jüngst beim FC-Renntag für seine historischen 2.000 Trainererfolge geehrt, will mit Nicoreni (Sibylle Vogt) und Santagada (Leon Wolff) angreifen. Nach der Vorjahresleistung sind beide Pferde stark zu beachten und konnten beide zweijährig bereits ein Rennen auf diesem Level gewinnen.

Zur Vorstarterangabe kam dann noch ein echter Prüfstein für die deutschen Stuten per Nachnennung in das Feld: Tigress of Gaul aus dem Quartier von Tim Donworth für die Besitzergemeinschaft Jose Aguirre-Moreno und Ecurie des Monceaux. Die Stute belegte zuletzt Rang vier in einem hochkarätigen Rennen in Frankreich und war nur dreieinhalb Längen hinter der Siegerin. Tigress of Gaul wird vom französischen Top-Jockey Aurélien Lemaitre geritten. Das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold Rennen wird am Sonntag gegen 13.30 Uhr als fünfte Tagesprüfung gestartet.

Foto-Quelle: Sabine Effgen/Kölner Renn-Verein

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