Adbell-Toddington-Rennen am Sonntag ist mit 20.000 Euro dotiert.

Am Sonntag, 29. Juni, geht ab 13 Uhr die nächste Veranstaltung auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf über die Bühne. Die beiden mit insgesamt 30.000 Euro (20.000 und 10.000 Euro) dotierten Läufe des Adbell-Toddington-Rennens 2025 stehen besonders im Mittelpunkt. Aber auch die weiteren großkalibrigen Highlights wie der erste Lauf des Super Trot Cup sowie die fünfte Etappe der Newcomer-Serie sind nicht die einzigen Glanzpunkte an diesem Tag. Das gesamte Rahmenprogramm ist ebenfalls von erlesener Qualität.
Gleich bei der Auftaktprüfung tritt die geballte Klasse an. An normalen Renntagen hätte ein Duell der Seriensieger Limbo K Newport (Michael Nimczyk) und Intinori (Kalle Krohmer) sicherlich das Zeug dazu, als Hauptrennen durchzugehen. Diesmal ist es aber nur ein Vorgeschmack auf das, was an dem denkwürdigen Nachmittag noch alles kommen wird. Alle zehn Prüfungen strotzen nur so vor vierbeinigen Erfolgstypen. Insgesamt 17 frische Sieger werden an ihnen teilnehmen.
Einer von ihnen ist sogar noch ungeschlagen. Nämlich der Hengst Aladin, der mit „Goldhelm“ Michael Nimczyk im Sulky als Star des mit 20.000 Euro dotierten und als neunte Rennen ausgetragenen Adbell-Toddington-Hauptlaufs gilt. Achtmal ging der Dunkelbraune bisher an den Start. Obwohl die Entscheidung zwischen Sieg und Niederlage zumindest zweimal auf des Messers Schneide stand, schlug das Pendel jedes Mal zu Aladins Gunsten aus. Sein Saisondebüt war vollauf überzeugend. Beim Comeback nach der Winterpause strebte der Hengst zügig an die Spitze und ließ sich im weiteren Verlauf zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis bringen. Von der Position neun aus muss Aladin den Wettkampf diesmal allerdings aus der zweiten Reihe aufnehmen.
Einer, der ihm gleich zu Beginn seiner Karriere einmal mächtig auf die Pelle gerückt war, ist Bellucci Rosso (Thorsten Tietz). Dessen Jahresformen sind zwar ordentlich, aber Aladins Hauptgegner werden wohl eher zwei Pferde sein, die genauso wie er selber auf dem Kaiserhof der Familie Nimczyk trainiert werden. Nämlich Black Heuvelland (Christoph Schwarz) und Wild Wild West S. Von diesen beiden verfügt der Letztgenannte zwar über die geringste Gewinnsumme – aber die Bilanz von Wild Wild West S ist dennoch fantastisch und das mit dem sechsmaligen Mariendorfer Derby-Sieger Robin Bakker einer der aktuell besten Fahrer Europas in seinem Sulky sitzt, ist ein zusätzliches Plus.
Aber auch die weiteren Hauptlauf-Teilnehmer Seven Seas S (Erwin Bot), Summermusic’night S (Thomas Panschow) Sheldrake (Marciano Hauber) und Duke of New York (Mario van Dooyeweerd) sind kein Fressfutter. Die Aufgabe für Aladin ist also mächtig anspruchsvoll und vieles wird davon abhängen, wie er ins Rennen findet.
Der mit 10.000 Euro dotierte Adbell-Stutenlauf steht an siebenter Stelle der Tageskarte. Nicht weniger als die Hälfte der zwölf Teilnehmerinnen treten mit einem frischen Erfolg im Handgepäck an – das sagt wohl alles über die Qualität dieser Prüfung aus. Das Mariendorfer Publikum wird sicherlich vor allem der Lokalmatadorin Pour Moi (Victor Gentz) die Daumen drücken. Sie ist mit jedem Tag besser geworden und in dieser Saison noch ungeschlagen. Doch von der Zwölf aus liegt die Latte für die Braune extrem hoch. Denn ihre Gegnerinnen sind vorzüglich.
Es gibt in der Stutendivision kein einziges Pferd, das nicht ganz nach vorne laufen kann. Natürlich kann man nicht alle zwölf Pferde auf den Tippschein nehmen – aber zumindest Uffizie (Josef Franzl), La Vita (Robin Bakker), Wyanet (Rudolf Haller), Under a Spell (Jeffrey Mieras), Princess Peach (Christoph Fischer) sowie Sahara Firebird (Michael Nimczyk) gehören unbedingt dorthin.
Foto-Quelle: Lingk/Trabrennverein Berlin-Mariendorf
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