Aktionsbündnis „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“ ist aktiv.

Zum Auftakt des VDV-Proficamps in der Sportschule Kaiserau in Kamen besuchte Karl-Josef Laumann (auf dem Foto in der Mitte), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, die von der Spielergewerkschaft VDV ausgerichtete Trainingsmaßnahme für aktuell vereinslose Fußballer. Eingebettet war der Ministerbesuch in die Arbeit des Aktionsbündnisses „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“.
Bei seinem Besuch machte sich ein umfangreiches Bild von der gewerkschaftlichen Arbeit der VDV im Allgemeinen und vom VDV-Proficamp im Speziellen. Außerdem standen Fragen zur beruflichen Bildung im Zentrum der Gespräche mit dem VDV-Präsidenten Carsten Ramelow (links) sowie mit VDV-Cheftrainer Peter Neururer (rechts) und den Spielern.
Beim VDV-Proficamp haben vereinslose Fußballer die Möglichkeit, sich auf Kosten der Spielergewerkschaft über einen Zeitraum von vier Wochen im Mannschaftstraining fit zu halten und sich in Testspielen gegen starke Gegner für neue Aufgaben zu empfehlen. Unterstützt wird das VDV-Proficamp von der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Ein weiterer Schwerpunkt der VDV-Arbeit ist es, die Sportler mit Bildungs- und Beratungsangeboten frühzeitig auf die nachfußballerische Berufslaufbahn vorzubereiten. Bei dem Termin mit dem Minister wurde daher unter anderem auch darüber gesprochen, wie die beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten von Sportlern parallel zur Sportkarriere verbessert werden könnten. Ferner unterstützt die VDV das von der Landesregierung initiierte Aktionsbündnis „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“.
„Als Landesregierung wollen wir gemeinsam mit Fußballvereinen und der Spielergewerkschaft junge Menschen für betriebliche Ausbildungen begeistern und Fachkräfte für den Arbeitsmarkt gewinnen“, sagt der Minister. „Das VDV-Proficamp ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es mit gewerkschaftlicher Hilfe gelingen kann, Wege zu einem neuen Job oder zu einer Berufsausbildung zu ermöglichen.“
VDV-Präsident Carsten Ramelow ergänzt: „Regierungen, Arbeitgeber und Gewerkschaften tragen gemeinsam die Verantwortung dafür, dass Menschen bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung optimal unterstützt werden. Es ist wie im Fußball: Wir müssen uns gemeinsam Chancen erarbeiten, um als Team erfolgreich zu sein.“
Foto-Quelle: firo sportphoto
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