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FC Gütersloh: Trainer Julian Hesse adelt Patrik Twardziks linken Fuß

Tabellenführer empfängt am Samstag U 23 von Fortuna Düsseldorf.


Auch der fulminante 6:3-Heimsieg gegen den Aufstiegsaspiranten 1. FC Bocholt und der optimale Sechs-Punkte-Start in der Regionalliga West verleitet Julian Hesse (36/Foto), den langjährigen Cheftrainer des FC Gütersloh (bereits seit März 2019 im Amt), nicht dazu, in Euphorie zu verfallen. „Es sind erst zwei Spiele gespielt, und wir verfügen nicht über die wirtschaftlichen und personellen Möglichkeiten anderer Vereine“, betonte Hesse – und meinte dabei unter anderem auch die Gäste aus dem Westmünsterland, die fußballerisch zwar keineswegs enttäuschten, sich letztlich aber der Offensivpower des aktuellen Vizemeisters geschlagen geben mussten.

Zwar gestand auch der FCG-Trainer, „das Spiel genossen zu haben“, nimmt aber weiterhin komplett den Druck von seinem Team, das im gesamten Kalenderjahr 2025 bislang nur eine Niederlage hinnehmen musste (2:4 bei der U 21 des 1. FC Köln Anfang Mai). „Egal, was rund um uns herum erzählt wird: Wir können auch weiterhin völlig frei aufspielen. Im Gegensatz zu anderen Klubs haben wir nicht die Erwartung, aufsteigen zu müssen“, so Hesse im kicker-Gespräch.

In glänzender Verfassung präsentierte sich vor allem Patrik Twardzik (32), dessen „Umschulung“ vom zentralen Mittelfeldspieler zum Stürmer sich schon während der abgelaufenen Spielzeit mit 21 Treffern ausgezahlt hatte. Nachdem der Tscheche zum Saisonauftakt bei Rot-Weiß Oberhausen (2:0) noch leer ausgegangen war, schnürte er gegen Bocholt seinen ersten Dreierpack in der Regionalliga, wobei vor allem der Treffer zum 4:1 herausstach. Fast von der Mittellinie traf Twardzik über Torhüter Lucas Fox hinweg ins Bocholter Gehäuse, allerdings nicht im Stile einer klassischen Bogenlampe, sondern vielmehr mit einem strammen Distanzschuss. „Patrik hat einen sensationellen linken Fuß“, lobte sein Trainer – und adelte den spektakulären Treffer schon als „Tor des Jahres“.

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Foto-Quelle: FC Gütersloh

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