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Alemannia Aachen holt Mika Schroers aus Bielefeld – Trio im Test

Benchaouch, Wegmann und Schwarz wollen sich empfehlen.


Drei Probespieler erhalten in dieser Woche beim Drittligisten Alemannia Aachen die Chance, sich im Mannschaftstraining der Schwarz-Gelben zu zeigen. Mit dabei sind Torhüter Yanis Benchaouch, Innenverteidiger Marius Wegmann und Mittelfeldakteur Ricardo-Felipe Schwarz.

Der 26-jährige Wegmann steht aktuell noch beim Ligakonkurrenten SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag. Aufgrund eines Unterarmbruchs kam er dort allerdings nur zu einem Einsatz. Zuvor war er Leistungsträger beim FC Würzburger Kickers in der Regionalliga Bayern. In 63 Partien für die Unterfranken erzielte der Abwehrmann zehn Treffer und bereitete zwei weitere Tore vor. Mit Würzburg wurde er 2024 Meister und verpasste den Sprung in die 3. Liga nur knapp in den Aufstiegsspielen gegen Hannover 96 II.

Schwarz kommt im offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Der 21-Jährige durchlief die sämtliche Ausbildungsjahrgänge des SV Werder Bremen und lief in der Regionalliga Nord für die zweite Mannschaft der Werderaner 31-mal auf. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. Im Sommer wechselte Schwarz eigentlich zu Vitesse Arnheim. Nachdem dem niederländischen Traditionsverein jedoch die Lizenz entzogen wurde, sind die Spieler des Klubs ablösefrei auf dem Markt verfügbar.

Benchaouch ist mit 19 Jahren der jüngste Kandidat. Der Franzose ist Torhüter, kommt aus der Jugend der AS Monaco und feierte mit den Monegassen 2023 den Gewinn des französischen Junioren-Pokals. Außerdem ist er U 20-Nationaltorhüter von Marokko.

Mika Schroers am Tivoli: Wie der Vater so der Sohn

Bereits fest verpflichtet wurde dagegen Angreifer Mika Schroers (auf dem Foto rechts), der vom Zweitligisten Arminia Bielefeld zunächst für ein Jahr ausgeliehen wird. Außerdem sicherten sich die Schwarz-Gelben eine Kaufoption für den 23-jährigen Linksaußen.

Von 2012 bis 2020 durchlief Schroers sämtliche Ausbildungsjahrgänge bei Borussia Mönchengladbach. Er schaffte bei den „Fohlen“ auch den Sprung in den Herrenbereich und ging vier Spielzeiten lang in der Regionalliga West für die zweite Mannschaft der Borussia auf Torejagd. In 120 Spielen für die Zweitvertretung erzielte er 24 Tore und bereitete 24 weitere Treffer vor.

Der gebürtige Kempener wechselte schließlich 2024 in die 3. Liga zum späteren DFB-Pokalfinalisten Arminia Bielefeld. Mit den Ostwestfalen gewann Schroers auch den Westfalenpokal und feierte als Meister den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Vor allem in der ersten Hälfte der abgelaufenen Saison kam er noch regelmäßig für den DSC zum Einsatz. Zu Beginn der neuen Spielzeit lief er für die zweite Mannschaft auf, für die er in zwei Spielen drei Tore in der Oberliga Westfalen erzielte.

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir Mika für die Alemannia gewonnen haben“, erklärt erklärt Rachid Azzouzi (links), Aachens Geschäftsführer Sport. „Er hat bei Borussia Mönchengladbach eine Top-Ausbildung genossen und passt mit seinem Profil ideal in das System, das unser Trainer Benedetto Muzzicato spielen lässt. Vor allem seine Fähigkeiten im Ballbesitz haben uns überzeugt: Er ist ein dribbelstarker Spieler, der sich seinen Mitspielern aktiv als Anspielstation anbietet und außerdem eine gute Athletik mitbringt.“

Schroers selbst sagt: „Mein Vater war von 1993 bis 1995 Profi bei der Alemannia. Deswegen ist es für mich etwas ganz Besonderes, nun selbst im schwarz-gelben Trikot aufzulaufen. Den Tivoli kenne ich ebenfalls schon und weiß, welche Wucht dieses Stadion entfesseln kann. Dass ich außerdem wieder zusammen mit Jan Olschowsky und Mika Hanraths Fußball spielen kann, die ich bereits seit der Jugend bei Mönchengladbach kenne, macht es für mich noch besser.“

Foto-Quelle: Alemannia Aachen

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