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Deutsche Fußball Liga: Rückkehr von Philip Sagioglou ist perfekt

Journalist und Sportmanager bald für Kommunikation verantwortlich.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) nimmt eine Anpassung der Unternehmensstruktur in der DFL-Gruppe vor. Auf diesem Weg stellt die Liga-Organisation sich strukturell für eine erfolgreiche Zukunft in den Kernbereichen Verbands- und Klubwesen, Sport und Vermarktung auf.

Konkret wird es künftig noch drei zentrale Geschäftseinheiten in der DFL-Gruppe geben:

1. Die Deutsche Fußball Liga GmbH verantwortet als übergeordnete Muttergesellschaft zentrale Funktionen im Verbands- und Klubwesen (unter anderem Lizenzierung, Verbandsrecht, Institutionelle und Politische Beziehungen, Fußball, Spielbetrieb und Fanwesen) sowie übergreifende Unternehmensfunktionen (unter anderem Recht, Finanzen, Strategie, Unternehmensentwicklung, Kommunikation, Personal).

2. Eine neue Vertriebs- und Digitaleinheit bündelt als 100-prozentige DFL-Tochtergesellschaft unter anderem alle Medienrechte, Produkte (Medienprodukt und digitale Produkte), Bewegtbildinhalte, Commercial Partnerships sowie das Marketing.

3. Die Sportcast GmbH agiert weiter als 100-prozentige Tochtergesellschaft und zentrale Produktionseinheit der DFL-Gruppe.

„Anforderungen an Liga-Organisation entwickeln sich weiter“

Einem entsprechenden Vorschlag der DFL-Geschäftsführung sind die Liga-Gremien in einer gemeinsamen Sitzung des DFL-Präsidiums und des Aufsichtsrates der Deutschen Fußball Liga gefolgt. Der satzungsgemäß zuständige DFL-Aufsichtsrat hat dies mit einem einstimmigen Beschluss bestätigt.

Die DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel werden sowohl der Muttergesellschaft DFL GmbH als auch der neuen Tochtergesellschaft jeweils als gemeinsame Geschäftsführer vorstehen. Der Fokus von Marc Lenz wird dabei auf den Aufgaben der DFL GmbH liegen, der von Steffen Merkel auf dem Geschäft der Vertriebs- und Digitaleinheit. In dieser werden auch die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften „Bundesliga International“ sowie „DFL Digital Sports“, Peer Naubert und Bastian Zuber, leitende Rollen einnehmen.

Marc Lenz erklärt: „Die Anforderungen an eine Liga-Organisation haben sich erheblich weiterentwickelt – ob finanziell, rechtlich, sportlich, sportpolitisch oder in der Vermarktung. Mit diesem Schritt stellen wir eine noch stärkere Aufstellung der DFL-Gruppe sicher, sowohl im Verbands- und Klubwesen als auch in der Vermarktung. Wir werden die Arbeit im sportpolitischen, sportrechtlichen und im sportlichen Bereich ausbauen – und zugleich auch die Weiterentwicklung der Ligen und Klubs durch Unterstützungsleistungen und Impulse forcieren. Es gilt sportliche, nationale und internationale sportpolitische, sportrechtliche und kommerzielle Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bundesligen zu gestalten.“

Steffen Merkel sagt: „Die aktuelle Struktur der DFL-Gruppe besteht seit 2012 – insbesondere in den zurückliegenden Jahren sind vielfältige Schnittstellen zwischen den einzelnen Einheiten gewachsen. In der neuen Tochtergesellschaft werden die kommerziellen Themen zusammengeführt, um die Zentralvermarktung aus einem Guss für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen. Denn nationaler Medienrechte-Vertrieb, die digitale Weiterentwicklung und internationales Geschäft lassen sich nicht mehr voneinander trennen und sind in der DFL-Gruppe auch operativ längst miteinander verwoben. Darauf setzen wir auf und bauen die gute Zusammenarbeit im engen Miteinander der DFL GmbH, der neuen Tochtergesellschaft und der Sportcast künftig weiter aus.“

Die neue Struktur wird voraussichtlich Anfang 2026 umgesetzt. Die DFL Stiftung, Liga Travel und DFL-Minderheitsbeteiligungen wie die Sportec Solutions AG und die DFB Schiri GmbH bleiben unberührt von den Anpassungen.

Personelle Verstärkung für Geschäftsleitung bestätigt

Auf Vorschlag der Geschäftsführung hat der zuständige DFL-Aufsichtsrat in der gemeinsamen Sitzung mit dem DFL-Präsidium außerdem einstimmig bestätigt, die Struktur auch personell zu stärken und eine Vakanz in der Geschäftsleitung der DFL GmbH zu schließen: Philip Sagioglou (Foto) kehrt zur DFL zurück und wird als Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung ab dem 1. Dezember die inhaltlich eng verbundenen Bereiche Kommunikation und Unternehmensentwicklung verantworten, die in den letzten Jahren nicht mehr auf der Geschäftsleitungsebene verankert waren.

Philip Sagioglou war – nach vorheriger Tätigkeit für verschiedene Medien – schon ab 2017 für mehr als sechs Jahre und in leitenden Funktionen für die DFL GmbH tätig. Der ausgebildete Journalist und studierte Sportmanager war in dieser Zeit bereits eng in strategische Projekte des Unternehmens eingebunden. Im Jahr 2022 hatte er sich entschieden, die DFL zu verlassen. Seit seinem Abschied im Sommer 2023 ist er Partner bei einer branchenübergreifend tätigen Unternehmensberatung für strategische Kommunikation und Transformation.

Die DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel betonen: „Mit Blick auf die Kernthemen der kommenden Jahre wird eine übergreifende und eng mit der strategischen Ausrichtung verknüpfte Kommunikation von hoher Bedeutung sein. Philip Sagioglou kennt die DFL-Gruppe bestens, verfügt über Erfahrung in Führungsrollen im Unternehmen sowie in der Beratung und bringt in Verbindung mit seiner Persönlichkeit, Expertise und Leidenschaft für den Fußball das ideale Profil mit, um die Gesamtkommunikation und die Unternehmensentwicklung zu bündeln. Niemand hat ihn seinerzeit gern ziehen lassen. Umso mehr freuen wir uns, Philip Sagioglou ab Dezember wieder in den Reihen der DFL zu wissen.“

Die seit 2022 unterschiedlich verankerten Kommunikationsteams werden in diesem Zuge wieder aus einer Gesamtdirektion heraus agieren. Diese wird unter anderem die Unternehmenskommunikation (unter der Leitung von Tobias Kaufmann), Markenkommunikation (Thomas Markert) sowie Live-Kommunikation & Events (Kristina Siebert) umfassen und zusammen mit den Teams der Unternehmensentwicklung (Silke Kuisle) im neuen Geschäftsleitungsbereich gebündelt.

Foto-Quelle: Deutsche Fußball Liga (DFL)

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