26-jähriger Außenstürmer seit Vertragsauflösung in Kassel vereinslos.

Der VfR Wormatia Worms aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar hat in der Offensive nachgelegt und den regionalliga-erfahrenen Nationalspieler Jonathan Muiomo (Foto) unter Vertrag genommen.
Der Sohn einer deutschen Mutter und eines mosambikanischen Vaters ist in Leipzig geboren, aber in Flörsheim aufgewachsen. Er durchlief die Jugendmannschaften des SV Wehen Wiesbaden und wechselte in seinem letzten A-Jugend-Jahr zur SpVgg Greuther Fürth. Es folgten Stationen beim FSV Optik Rathenow, beim FC Carl Zeiss Jena und bei der SSVg Velbert, so dass er in drei verschiedenen Staffeln insgesamt 119 Regionalliga-Spiele absolviert hat. Dabei erzielte er 22 Tore und bereitete 18 Treffer vor.
Nach kurzen Engagements beim FV Illertissen und in Luxemburg beim FC Wiltz verkündete Südwest-Regionalligist KSV Hessen Kassel im Februar die Verpflichtung des 1,85 Meter großen Außenstürmers. Wegen eines Problems mit den FIFA-Statuten kam der Wechsel jedoch nicht zustande und Muiomo wurde ungewollt vereinslos. Seitdem hielt sich der 26-Jährige fit, im Juni absolvierte er als Nationalspieler Mosambiks gegen Südafrika sogar sein fünftes Länderspiel.
„Wir sind überzeugt, dass Jonny mit seinen Tiefenläufen und seiner Dribbelstärke in der Offensive noch einmal eine andere Komponente für unser Team sein kann“, sagt der Sportliche Leiter Aydin Ay. „Die letzten eineinhalb Jahre sind nicht gut für ihn gelaufen. Sportlich und charakterlich passt er gut in die Mannschaft. Bei uns bekommt er nun die Möglichkeit, sich wieder in den Vordergrund zu spielen.“
Jonathan Muiomo kennt Trainer Anouar Ddaou noch aus der Jugendzeit beim SV Wehen Wiesbaden, nun war der Kontakt wieder zustande gekommen. „Ich freue mich sehr, nun Teil der Wormatia zu sein. Die Wormatia ist ein Traditionsverein mit hervorragenden Bedingungen, großen Ambitionen und einem Trainer, der einen klaren Plan verfolgt. Deshalb fiel mir die Entscheidung für diesen Klub sehr leicht“, so der Neuzugang. „Mein Ziel ist es, Woche für Woche hart zu arbeiten und auf meine 100 Prozent zu kommen. Damit will ich dem Team weiterhelfen, von Woche zu Woche Spiele zu gewinnen und am Ende oben mitzuspielen.“
Foto-Quelle: VfR Wormatia Worms
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