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Galopp Iffezheim: Weißmeiers Rashford schockt Konkurrenz

137:10-Außenseiter schafft noch spät Wende gegen Stute Nastaria.


Eine große Überraschung im letzten Rennen der höchsten Kategorie in diesem Jahr beim Saisonfinale vor 8.500 Zuschauern gab es am Sonntag auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden: Der von Marian Falk Weißmeier in Krefeld trainierte fünfjährige Hengst Rashford schaffte unter dem Engländer Jack Mitchell in der mit 55.000 Euro dotierten Herbst Trophy über 2.400 Meter spät noch die Wende gegen die Stute Nastaria.

Nach etwas durchwachsenen Leistungen zuletzt in Frankreich feierte Rashford zur Quote von 137:10 nun seinen ersten Saisontreffer, der mit 32.000 Euro Preisgeld honoriert war. Auf der Zielgeraden entwickelte sich ein sehr spannender Zweikampf zwischen Rashford und Nastaria, wobei kurz vieles für die Stute sprach, aber auf dem letzten Wegstück entlockte Jack Mitchell Rashford die größeren Reserven und eroberte einen Kopf-Vorsprung. Nastaria unterlag in allen Ehren. Nur sie konnte dem Gewinner folgen, denn die beiden hochgehandelten Lordano (Dritter) und Delgardo (Fünfter) zogen aus guter Lage nicht weiter. Zwischen beide schob sich noch der Außenseiter Name Lord auf Rang vier.

Die Stimmen zur Herbst Trophy:

Jack Mitchell (Jockey von Rashford): „Er hatte im Frühjahr gute Formen in Frankreich gezeigt. Die Distanz passte. Er hat sehr stark angepackt und die Gegnerin noch passiert.“

Marian Falk Weißmeier (Trainer von Rashford): „Wir haben in diesem Jahr selten den bevorzugten weichen Boden angetroffen. Beim letzten Start hatte er einen Infekt gehabt. Diesmal hat er sein wahres Gesicht gezeigt. Er besitzt eine Nennung für den Großen Preis von Bayern, die Alternative ist der Grand Prix de Nantes, den er im letzten Jahr gewonnen hat.“

Friedrich Hodel (Züchter und Besitzer von Rashford): „Ich bin aus der Schweiz mit dem Zug aus Klosters gekommen, doch wegen eines Zugausfalls habe ich es nur noch für die letzten hundert Meter des Rennens auf die Rennbahn geschafft. Das war ja gerade noch rechtzeitig. So ein Pferd wie Rashford habe ich bestimmt nicht noch einmal. Zum Rennsport gekommen bin ich über Begum Aga Khan, sie hatte einmal eine Wohnung bei mir gemietet.“

Volker Franz Schleusner (Besitzer von Nastaria): „Sie ist wieder sehr stark gelaufen und hätte ja fast gewonnen. Nastaria bleibt auch nächstes Jahr noch in Training.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/Baden Galopp

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