Kompetenz von Klubs, Liga, DFB und externen Fachleuten gefragt.

Mit einer neuen Expertengruppe will die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Kompetenz von Klubs, Liga, DFB und externen Fachleuten bündeln, um Weichenstellungen für eine sportlich erfolgreiche Zukunft des deutschen Profifußballs zeitnah und intensiv zu diskutieren. Ziel ist es, künftige Schwerpunkte der Fußballentwicklung sowie ein erstes Maßnahmenpaket auszuarbeiten.
„Wir sind davon überzeugt, dass finanzielle, rechtliche und sportliche Rahmenbedingungen sitzen müssen, um die Bundesligen und den deutschen Fußball stetig wettbewerbsfähig zu halten“, sagt DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. „Zuletzt wurden sportliche Entwicklungen – unter anderem in der Nachwuchsförderung – intern im Ligaverband thematisiert. Es gilt, gemeinsam die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Expertengruppe wird dazu wertvolle Impulse einbringen.“
Die DFL wird die inhaltliche Arbeit im sportlichen Bereich in enger Abstimmung mit den DFL-Kommissionen sowie den Liga-Gremien forcieren. In der ergänzenden Expertengruppe sind neben der DFL-Kommission Fußball und der DFL-Kommission Leistungszentren auch der DFB sowie weitere Experten eingebunden.
Die Kommission Fußball hat als ihre Vertreter Andreas Bornemann (FC St. Pauli), Joti Chatzialexiou (1. FC Nürnberg) und Markus Krösche (Eintracht Frankfurt) benannt.
Die DFL-Kommission Leistungszentren wird durch Jochen Sauer (FC Bayern München) vertreten.
Weitere Mitglieder sind Weltmeister Sami Khedira mit der Perspektive eines langjährigen internationalen Spitzenspielers und Jürgen Klopp mit seiner Erfahrung als einer der erfolgreichsten deutschen Trainer. Beide bringen ihre umfassende Erfahrung aus ausländischen Top-Ligen und Strukturen ein.
Neben DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (auf dem Foto links) werden weitere nationale und internationale Fachleute themenspezifisch eingebunden.
Inhaltlich wird sich die Expertengruppe unter anderem mit der Ausbildung und Integration von Talenten sowie der Weiterentwicklung von Klub-Standards und -Strukturen auseinandersetzen. Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2026 in den Liga-Gremien und anschließend mit allen 36 Klubs besprochen werden.
Koordiniert und begleitet wird die Expertengruppe durch Sebastian Zelichowski (DFL-Direktor Fußballentwicklung) und Daniel Feld (Leiter Nachwuchs und Leistungszentren bei der DFL). Um den engen Austausch zwischen DFL, Gremien und Klubs im sportlichen Bereich zu intensivieren, wird künftig ein Vertreter der Kommission Fußball beratend an den Sitzungen des DFL-Präsidiums teilnehmen. Die Kommission Fußball hat hierfür (je nach terminlicher Verfügbarkeit) Markus Krösche oder Max Eberl (FC Bayern München) benannt.
Foto-Quelle: Deutscher Fußball-Bund (DFB)
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