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FC Viktoria Köln: Leistungszentrum bleibt weiterhin in Kategorie 2

DFB bestätigt hohen Ausbildungsstandard im fünften Jahr in Folge.


Bereits im fünften Jahr in Folge bestätigt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den hohen Ausbildungsstandard im Leistungszentrum des Drittligisten FC Viktoria Köln. Nach dem erneuten erfolgreichen Abschluss des Lizenzierungsverfahrens wurde das NLZ in der zweithöchsten Kategorie bestätigt.

„Ich bin stolz auf die Ergebnisse und auch die damit einhergehende Kategorie 2 für unser NLZ“, erklärt Vizepräsident Markus Buchcik, der unter anderem die Bereiche Personal, Struktur und Organisation im NLZ von Viktoria Köln verantwortet. „Wir haben sehr motivierte Mitarbeiter. Darauf wollen wir weiter aufbauen, um das Ergebnis nachhaltig weiterzuentwickeln. Besonders die Einzelleistungen wie von Said El Mala, der inzwischen in der Bundesliga für Furore sorgt, sind ganz besonders hervorzuheben. Das ist ein Nachweis für die erstklassige Arbeit in unserem NLZ.“

Thomas Skropke (auf dem Foto links), Administrativer Leiter des NLZ, meint: „Wir freuen uns, dass wir mit der erneuten Bestätigung als Kategorie II-Leistungszentrum das Lizenzierungsverfahren des DFB erfolgreich bewältigen konnten. Unser Anspruch als Ausbildungsverein ist es, auf allen Ebenen den für uns höchstmöglichen Standard zu gewährleisten.“

Nachwuchsleistungszentren werden grundsätzlich in drei verschiedene Kategorien eingeteilt. Kategorie 1 markiert den höchsten Standard, ein NLZ der Kategorie 3 erfüllt die Mindestanforderungen. Hierfür ausschlaggebend ist das Erfüllen von festgelegten Kriterien unter anderem im Bereich des Managements, der fußballerischen Ausbildung, der Unterstützung und der Infrastruktur.

Christoph John (rechts), Sportlicher Leiter des NLZ, ergänzt: „Die erneute Anerkennung des DFB in der Kategorie zwei macht uns zurecht stolz. Wir setzen nachweislich auf den Nachwuchs. Hier schaffen es überdurchschnittlich viele Spieler in den Profi-Bereich. Seit 2019 haben es 17 Spieler in die 3. Liga oder höher geschafft. Diesen Erfolg sehen wir als Ansporn, uns als Ausbildungsverein weiterzuentwickeln.“

Besonders die Zahlen der Vorsaison belegen das: In der Spielzeit 2024/2025 gehörten mit Jonah Sticker, Florian Engelhardt, Niklas May und Said El Mala vier frühere NLZ-Spieler zu den Viktoria-Profis mit den meisten gesammelten Minuten. El Mala wurde als „Newcomer des Jahres“ in der 3. Liga sowie mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. In seinen ersten sieben Bundesligaspielen für den 1. FC Köln traf der 19-Jährige dreimal. Auch Jonah Sticker (SC Paderborn 07, 2. Bundesliga) und Zoumana Keita (RSC Anderlecht, Jupiler Pro League in Berlin) schafften den Sprung in eine höhere Liga.

Mit Florian Engelhardt, Samuele Carella und Diego Perri gehören auch in der aktuellen Spielzeit drei NLZ-Talente zum Kader der ersten Mannschaft. Außerdem sammeln viele U 19-Spieler Erfahrungen im Training, in Übergangsspielen sowie im Landespokal. Gefördert werden sie dabei gezielt unter anderem durch Till Mester, der die Spieler in der 2024 neugeschaffenen Position als Übergangskoordinator eng begleitet.

Christoph John führt aus: „In den letzten Jahren haben wir es geschafft, eine Atmosphäre für unsere Nachwuchsspieler zu kreieren, die die individuelle Entwicklung dieser optimal fördert. Dabei ziehen alle Mitarbeitenden des Vereins an einem Strang. Wir haben hierbei das gemeinsame Ziel, möglichst viele Spieler in die erste Mannschaft zu überführen. Sollte dies nicht gelingen, so versuchen wir über Verkäufe dieser Spieler Transfererlöse zu erzielen. Diese Erfolge motivieren den gesamten Verein, neue Ziele anzugehen. Wir hinterfragen stetig unsere Struktur und die Ausbildungsinhalte, um uns als Ausbildungsverein weiterzuentwickeln.“

Foto-Quelle: FC Viktoria Köln

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