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SC Preußen Münster: Schulz und Scherder fallen lange aus

32-jähriger Abwehrspieler hat sich erneut das Kreuzband gerissen.


Fußball-Zweitligist SC Preußen Münster muss in den nächsten Monaten ohne Simon Scherder (Foto) planen. Der 32-jährige Abwehrspieler hat sich im Mannschaftstraining das Kreuzband gerissen. „Das ist ein extrem schmerzhafter und bitterer Moment für uns alle“, betont Ole Kittner, Münsters Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation. „Wir werden in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten fest an seiner Seite stehen und ihn auf seinem erneuten Weg zurück auf den Platz mit voller Kraft unterstützen.“

Im Sommer 2015 hatte sich Simon Scherder bei einem Testspiel in Kinderhaus zum ersten Mal das Kreuzband gerissen. Es begann eine lange Leidenszeit, nachdem er sich im Frühjahr 2016 erneut an der Kreuzbandplastik verletzte. Das emotionale Comeback feierte er 2017 bei einem Auswärtsspiel in Würzburg. Jetzt folgte wieder ein Rückschlag auf seinem besonderen Weg, der für Scherder im Sommer 2006 begann. Aber seine Vergangenheit hat gezeigt: Auf jeden Rückschlag folgt ein Comeback der besonderen Art.

Vor dem Gastspiel beim Tabellenletzten 1. FC Magdeburg (Sonntag, 13.30 Uhr) erwischte es neben Simon Scherder auch noch Mittelfeldspieler Marvin Schulz, der mit einem Außenbandriss im Knie „mehrere Wochen“ ausfallen wird. Eine MRT-Untersuchung brachte auch hier die bittere Gewissheit.

„Diese Woche war mit mehreren Rückschlägen verbunden. Das ist für den Moment schwer zu verarbeiten und stellt uns für die kommenden Spiele vor große Aufgaben“, meint Geschäftsführer Ole Kittner. „Doch genau in solchen Momenten zeigt sich, was diesen Verein ausmacht: Zusammenhalt, Vertrauen und Leidenschaft. Wir werden die Herausforderung, die sich durch die Ausfälle aufgetan hat, als Mannschaft und als Klub gemeinsam annehmen.“

Foto-Quelle: SC Preußen Münster

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