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Galopp München: Adrie de Vries gewinnt zum Abschied Großen Preis

Triumph mit 116:10-Außenseiter in dem mit 155.000 Euro dotierten Rennen.


Adrie de Vries (Foto), der „fliegende Holländer“ im Rennsattel, hat seine Saison 2025 in Deutschland mit einem Erfolg auf höchster Ebene gekrönt: Mit dem dreijährigen Hengst und 116:10-Außenseiter Bay City Roller aus England gewann de Vries auf der Galopprennbahn in München-Riem überraschend den Großen Preis von Bayern, eine mit 155.000 Euro dotierte Prüfung der höchsten Kategorie über 2.400 Meter.

Der inzwischen 56-jährige Niederländer war eigentlich schon wieder auf dem Weg in sein Winterquartier in die Vereinigten Arabischen Emirate, doch für Bay City Roller machte er eine Ausnahme. „Der Trainer hatte viel Vertrauen in das Pferd. Aus diesem Grund habe ich meinen Trip nach Dubai verschoben“, sagte de Vries, der seit gut einem Vierteljahrhundert zu den besten Jockeys in Deutschland gehört. Zu Beginn seiner Karriere machte sich de Vries vor allem einen Namen mit großen Sprintsiegen auf den so genannten Fliegern wie Lucky Strike machte – daher auch der Spitzname.

In dieser Saison ritt de Vries nur von Mai bis Oktober in Deutschland, aber das mit überragendem Erfolg. Mehr als jeder fünfte Ritt war dabei ein Sieg. Außerdem waren viele große Siege darunter, den größten gab es jetzt mit Bay City Roller in München.

Unter dem Namen „Victorius Forever“ lässt Scheich Nasser bin Hamad Al Khalifa aus Bahrain seine Pferde laufen. In dessen Rennfarben hatte de Vries auf Calif schon bereits den Großen Dallmayr-Preis 2024 in München gewonnen. „Die Rennfarben bedeuten mir viel“, sagt Adrie de Vries, der nun am Montag nach Dubai reist. „Es war glaube ich, mein zehnter Sieg auf höchster Ebene für Scheich Nasser – auf Englischen und Arabischen Vollblütern.“

Tiffany wieder Zweite

Zweite in Riem wurde wie im Vorjahr die Stute Tiffany, die Sir Mark Prescott in England trainiert. Die Fünfjährige hatte sieben Längen hinter Bay City Roller keine Siegchance, blieb ihrerseits aber vier Längen vor dem deutschen Duo Rashford und Lazio. Enttäuschend lief der englische Favorit Convergent. Der Zweite aus dem Deutschen Derby wurde nur Siebter und Vorletzter hinter dem französischen Gast Junko, der den Großen Preis von Bayern vor zwei Jahren noch gewinnen konnte.

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

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