Herzog von Ratibor-Rennen für Zweijährige Samstag im Mittelpunkt.
Er ist der große Herbst-Klassiker für die zweijährigen Pferde: Das Herzog von Ratibor-Rennen ist am kommenden Samstag auf der Stadtwald-Rennbahn in Krefeld (Beginn 12 Uhr, erster Start 13 Uhr) der Höhepunkt des großen Saisonfinales, das auch im Zeichen eines überragenden Nennungsergebnisses steht. „Wir hätten sogar zwei Rennen teilen können, haben uns aber letztendlich für eine Teilung entschieden, womit wir zu unserem letzten Renntag sieben Rennen anbieten“, sagt Krefelds Rennclub-Präsident Horst Wittfeld. „Insgesamt werden 78 Pferde in sieben Rennen an den Start kommen.“
Er wird zwar in Köln von Henk Grewe trainiert, ist im Besitz des Kölner Vereinspräsidenten Eckhard Sauren, ist aber dennoch ein „Krefelder Kind“. Die Rede ist vom Churchill-Sohn Lommi, der aus der Zucht des Krefelder Randolf Peters stammt, der seit Jahrzehnten mit wenigen Mutterstuten feine Erfolge vorweisen kann. Seinen später auf den Namen Lommi getauften Jährlingshengst bot Randolf Peters im Oktober des letzten Jahres auf der französischen Arqana-Jährlingsauktion an. Der Auktionshammer fiel bei 78.000 Euro, Eckhard Sauren ersteigerte den jungen Hengst und landete einen Volltreffer.
Der Hengst hat nach erst drei Starts bereits knapp 60.000 Euro verdient, musste zuletzt in Köln im Preis des Winterfavoriten nur dem Jahrgangsbesten Gostam den Vortritt lassen und gehört aktuell bereits zu den Derby-Favoriten für 2026. Unter Thore Hammer-Hansen kommt Lommi am Samstag im mit 55.000 Euro dotierten und über 1.700 Meter führenden Herzog von Ratibor-Rennen als klarer Favorit an den Start. Der Hengst trifft im letzten Rennen der höchsten Kategorie in dieser Saison in Deutschland auf vier Gegner, von denen der Schiergen-Hengste Nitaro unter Rene Piechulek am stärksten einzustufen sind. True Lion ist unter Leon Wolff ein weiterer Schützling von Henk Grewe im Rennen, Hella Sauer bietet den in Mailand gut gelaufenen Zuender unter dem jungen Franzosen Benjamin Marie auf. Als großer Außenseiter wird Nariman ins Rennen gehen.
Um 13 Uhr öffnen sich Boxen für das erste Rennen, das wie das Top-Ereignis den zweijährigen Pferden vorbehalten ist. Henk Grewe sattelt Rennstall Darbovens Debutantin Koffi Amorcita, die Alson-Tochter wird in ihrem Quartier nicht gering eingeschätzt. Mit ihr könnte Grewe im Rennen um das Trainer-Championat gleich zum Auftakt des Renntages einen wichtigen Punkt markieren. Stadtwald-Trainer Mario Hofer, der kürzlich seinen Rücktritt bekannt gab, ist die zweite Tagesprüfung, eine über 1.700 Meter führende Prüfung für dreijährige Pferde, gewidmet. Im „Preis der Trainerkarriere von Mario Hofer“ sollte Pivotal Affair aus dem niederländischen Quartier von Romy van der Meulen unter Anna van den Troost einer der ersten Sieganwärter sein.
Erstmals hat der Krefelder Rennclub ein so genanntes „Premium Handicap“ ausgeschrieben, es ist ein mit sehr hohen 15.000 Euro dotiertes Rennen. 15 Pferde werden im „Preis des heißen Eisens“ auf die 1.300 Meter-Strecke gehen. Auch hier sind mit King oft the Night und Lady Lovebug Gäste aus den Niederlanden stark zu verfolgen.
Geteilt wurde ein Rennen über 2.200 Meter. In der ersten Abteilung, dem „Preis des Extra Tipp am Sonntag“, könnte Zapfenstreich unter dem drei-Kilo-Erlaubnisreiter Nachwuchsreiter Senan MacRedmond am Ende die Nase vorne haben. Die „Wettchance des Tages“ mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette wird in der sechsten Tagesprüfung, dem „Rennen um das Weihnachtssingen des Krefelder Rennclubs am 23. Dezember 2025“ angeboten. Der Renntag klingt mit der zweiten Abteilung des Rennens über 2.200 Meter und den Jahren übergreifenden Titel „Rennen um die Saisoneröffnung am 26. April 2026“ aus. Mit Derby-Siegreiterin Nina Baltromei im Sattel könnte Adjö einen Volltreffer landen.
Foto-Quelle: Marc Rühl/Krefelder Rennclub
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