SGS Essen zieht durch 1:0 bei Turbine Potsdam ins Viertelfinale ein.
Für den 1. FC Köln war im DFB-Pokal der Frauen im Achtelfinale Endstation. Der Frauen-Bundesligist hatte 2:3 (2:2) beim Zweitliga-Tabellenführer SC Sand das Nachsehen. Die Rückstände durch Kim Schneider (2.) und Pija Reininger (22.) konnten Anna-Lena Stolze (8.) und Celina Degen (37.) für die Kölnerinnen zunächst noch ausgleichen. Auf den dritten Treffer des Sportclubs durch Leni Fischer (66.) fanden die Gäste aber keine Antwort mehr.
Im Viertelfinale steht dagegen der Kölner Ligakonkurrent SGS Essen, der 1:0 (0:0) beim 1. FFC Turbine Potsdam die Oberhand behielt. Kapitänin Jacqueline Meißner (89.) machte kurz vor Schluss den Unterschied. „So eine Freude und so einen Jubel habe ich selten erlebt“, meinte SGS-Trainerin Jessica Wissmann im Anschluss an die Begegnung. „Das war ein richtiger Pokalfight und man merkt, wie viel Ballast hier einigen von den Schultern gefallen ist. Wir sind wirklich schlecht reingekommen und mussten erstmal zwei hundertprozentige Chancen von Potsdam überstehen. Zum Glück haben wir dann im Verlauf des Spiels aber die Oberhand gewonnen und uns vor allem mit dem späten Tor endlich mal belohnt.“
Die Auslosung des Viertelfinales, das erst im März 2026 ausgetragen wird, findet am Sonntag, 7. Dezember, statt. Dann nicht mehr im Lostopf ist Bayer 04 Leverkusen. Die Werkself hatte 2:4 im Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 0:0) beim Ligakonkurrenten Hamburger SV das Nachsehen. In der regulären Spielzeit glich Julia Mickenhagen (73.) den Rückstand durch Sophie Hillebrand (68.) aus. Vom Punkt scheiterte die Leverkusener Torschützin an HSV-Torhüterin Larissa Haidner. Den entscheidenden Versuch setzte Caroline Kehrer an die Latte.
Foto-Quelle: Dennis Seelige/FSV Gütersloh
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