Stadt Düsseldorf überträgt Teilflächen langfristig an Zweitligisten.
Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf wird im Rahmen seiner strategischen Ausrichtung „Fortuna für alle“ in sein Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) am Flinger Broich investieren. Mit dem Schritt sollen neue Plätze für den Nachwuchs sowie den Frauen- und Mädchenfußball, aber auch ein Inklusionsplatz für die Blinden- und Amputierten-Mannschaften des Vereins entstehen. Die Investitionen werden möglich, da die Stadt Düsseldorf Teilflächen der Sportanlage langfristig an die Fortuna übertragen hat.
„Fortuna ist mehr als Profifußball. Wir investieren gezielt in die Zukunft und die Breite des Vereins“, sagt Alexander Jobst (hintere Reihe in der Mitte), Fortuna Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender. „Dazu gehören unsere Nachwuchsspielerinnen und -spieler genauso wie unsere Inklusionsmannschaften. Gemeinsam mit der Stadt haben wir eine Lösung gefunden, die es uns erlaubt, unsere Heimat in Flingern zu stärken und in die Fortuna von morgen zu investieren.“
Damit die Fortuna eigenständig nach ihren Bedürfnissen und Anforderungen planen und investieren kann, ist die Stadt dem Wunsch des Vereins nachgekommen, die Flächen am Flinger Broich als Vereinssportanlage übernehmen zu können. Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche (vorne rechts) unterzeichnete zusammen mit Alexander Jobst, Klaus Allofs (vorne links) und Arnd Hovemann (hinten links) sowie der Leiterin des Sportamtes, Eva Kulot, die langfristige Vereinbarung in der Spielstätte am Flinger Broich.
„Die Fortuna erhält mit dem langjährigen Gebrauchsüberlassungsvertrag Planungssicherheit und erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten. Ich freue mich sehr, dass der Verein konsequent in die Sportinfrastruktur investieren wird. Hier schafft unsere Vereinbarung verlässliche Rahmenbedingungen für die Zukunft“, betont Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche.
Auch Sportvorstand Klaus Allofs unterstrich die Bedeutung der Vereinbarung: „Wir haben lange darauf hingearbeitet, die Bedingungen für unseren Nachwuchs zu verbessern. Der Flinger Broich ist ein sehr wichtiger Ort im Vereinsleben und das Herz der Fortuna. Durch die Vereinbarung mit der Stadt können wir hier nun die Infrastruktur aufbauen, die notwendig ist, um auch in Zukunft aus jungen Talenten Bundesligaprofis zu machen.“
Das Paul-Janes-Stadion und das unmittelbar benachbarte Kunstrasenspielfeld sind von der Vereinbarung ausgenommen und werden weiterhin als Bezirkssportanlage vom Sportamt betrieben. Der Verein wird weitere Details seiner Planung am Flinger Broich gemeinsam mit allen involvierten Partnern zeitnah vorstellen.
Foto-Quelle: Fortuna Düsseldorf/Christian Monius
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