Geschäftsführer Ilja Kaenzig bei Mitgliederversammlung Einlicke.

Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat trotz des Abstiegs aus der Bundesliga in der vergangenen Saison einen Rekordgewinn erzielt. Auf der Mitgliederversammlung verkündete VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig (Foto) die Zahlen. Außerdem gab er einen Einblicke in die sportliche Entwicklung des Revierklubs – Lizenzbereich, aber auch im Talentwerk und im Fußball der Frauen.
Zahlen und Fakten
Der Revierklub gab Erträge von knapp 93,4 Millionen Euro für die Spielzeit 2024/2025 an. Die Aufwendungen beliefen sich auf rund 86,9 Millionen Euro. Der Gewinn der ausgegliederten Kapitalgesellschaft betrug damit fast 6,5 Millionen Euro.
Für die laufende Saison in der 2. Bundesliga rechnet der VfL mit deutlich sinkenden Erträgen. Hier spielt erwartungsgemäß der Abstieg aus der Bundesliga eine große Rolle. „Die größten Veränderungen entstehen im kommerziellen Bereich, wo die Werbeerträge und das TV-Geld um insgesamt fast 25 Mio. EUR sinken“, sagt Kaenzig. Über alle Posten hinweg kommt es zu einer Reduzierung von etwa einem Drittel im Gegensatz zum Oberhaus. „Dennoch planen wir mit einer Gesamtleistung, die mittlerweile mehr als doppelt so hoch ist wie jene in der Spielzeit 2017/2018.“
Geplant wird für diese Saison mit einem Zuschauerschnitt von 25.000. Die Transfererträge lagen 2024/2025 bei 5,124 Mio. Euro, für die aktuelle Saison wird mit etwas weniger geplant (4,5 Mio. Euro). Ebenso im Merchandising und Catering (2024/2025: 5,6 Mio. Euro; 2025/2026: 4,8 Mio. Euro). Lagen die Gesamterträge in der letzten Bundesliga-Saison 2024/2025 bei 93,38 Mio. EUR, läuft die Planung nach dem Abstieg auf 62,66 Mio. EUR hinaus.
Foto-Quelle: VfL Bochum
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