Neuer Plan sieht um ein Drittel reduzierte Fläche des Geländes vor.

Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat den Fraktionen des Monheimer Rats einen umfangreich angepassten Entwurf seines geplanten Campus präsentiert. Der Plan sieht eine um ein Drittel reduzierte Fläche des Campus-Geländes an der Alfred-Nobel-Straße vor. Der Abstand zu den Nachbarn wird um fast 60 Prozent vergrößert. Der Grünzug wird damit deutlich größer als bisher geplant.
Es werden nur so viele Felder gebaut, wie zwingend benötigt werden. Es wird auf zwei komplette Trainingsplätze verzichtet. Dabei wird auf Hybrid- und modernste Kunstrasenplätze gesetzt. Mit einem eigens entwickelten Wassermanagement sollen die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Neben rund 150 neuen Arbeitsplätzen werden auf dem Campus Angebote für lokale Vereine und Schulen geschaffen. Beim Bau und Betrieb wird auf Unternehmen aus der Region gesetzt.
Bayer 04 Leverkusen möchte mit dem geplanten Campus ein Zuhause schaffen für rund 250 Sportlerinnen und Sportler. Ein Teil davon sind Spieler aus den Profi-Mannschaften. Der überwiegende Teil sind jedoch junge, ambitionierte Talente, die Bayer 04 unter bestmöglichen Bedingungen in Monheim weiterentwickeln möchte. Neben Trainingsplätzen soll auch ein nachhaltiges, modernes Funktionsgebäude entstehen. Aktuell trainieren die Spieler von Bayer 04 über die gesamte Region verteilt. Einige der aktuellen Plätze werden wegen des Ausbaus der Bundesautobahn A1 in absehbarer Zukunft verlorengehen.
Anfang November hatte der Rat der Stadt Monheim die bisherige Bauleitplanung mit 24:19 Stimmen bei vier Enthaltungen aufgehoben. Damit war der Stadtrat einem Antrag von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP gefolgt. Die neue Planung beruht auf den Erkenntnissen des bisherigen Beteiligungsprozesses und auf Gesprächen mit den Ratsfraktionen.
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