Ex-Essener Alois Schwartz muss nach acht Spielen ohne Sieg gehen.

Der Drittligist 1. FC Saarbrücken und sein bisheriger Cheftrainer Alois Schwartz gehen „im beiderseitigen Einvernehmen“ getrennte Wege. Das gab der ambitionierte Traditionsklub nach zuletzt acht Spielen ohne Sieg (vier Remis, vier Niederlagen) bekannt. Ebenso trennt sich der Verein von Dimitrios Moutas, den Schwartz im Sommer als Co-Trainer mitgebracht hatte. „Leider ist es nicht so gelaufen, wie wir uns das alle gewünscht haben. Ich wünsche dem 1. FC Saarbrücken nur das Beste für die Zukunft und drücke die Daumen, dass der Verein seine Ziele erreichen wird“, erklärte Alois Schwartz (58), der erst seit April im Amt war und sein Debüt mit einem 3:0-Auswärtssieg bei seinem früheren Verein Rot-Weiss Essen gefeiert hatte. Jetzt muss er vor dem erneuten Duell mit RWE (Samstag, 14 Uhr) gehen.
Bis zur Winterpause übernimmt Sportdirektor Jürgen Luginger (Foto) interimsweise die Verantwortung an der Seitenlinie. Der ehemalige Schalker und Oberhausener Luginger war bereits von 2010 bis 2014 Cheftrainer des 1. FC Saarbrücken und prägt seit 2020 in seiner Funktion als Sportdirektor entscheidend die Entwicklung des Vereins. Auf Wunsch von Jürgen Luginger rückt Karsten Specht, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, unterstützend als Assistenztrainer an die Seitenlinie.
Jürgen Luginger erklärt: „Es ist für mich selbstverständlich, in dieser Phase Verantwortung zu übernehmen. Wir werden gemeinsam mit der Mannschaft alles daransetzen, Stabilität zu schaffen und erfolgreich in die letzten Spiele vor der Winterpause zu gehen.“
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