Bewegungsprojekt belegt zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis.

Fußball-Zweitligist VfL Bochum 1848 hat mit seinem Bewegungsprojekt „Blau-Weißer Bewegungsraum“ den zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ gewonnen. Der Preis würdigt Projekte und Initiativen, die Impulse für die Qualität in der frühkindlichen Bildung setzen und zeigt, wie diese vor Ort gelingt. Außerdem wurde der „BWBR“ im Rahmen der Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises mit dem Zusatzpreis „Attraktivität der Arbeit“ ausgezeichnet.
„Der Blau-Weiße Bewegungsraum ist ein Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Verantwortung im Sport gelebt wird. Das Projekt fördert Bewegung, Gesundheit und Teilhabe dort, wo Kinder aufwachsen, direkt in ihren Stadtteilen“, sagt Matthias Mühlen, Direktor Nachhaltigkeit beim VfL. „Dass dieses Engagement mit dem zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet wird und außerdem den Zusatzpreis „Attraktivität der Arbeit“ erhält, macht uns unglaublich stolz und ist eine Wertschätzung für alle, die jeden Tag zum Gelingen dieses Projektes beitragen.“
Der VfL Bochum 1848 startete das Bewegungsprojekt „Blau-Weißer Bewegungsraum“ im Februar 2022. Seitdem wurden mehrere Sozialräume in Bochum erschlossen, wodurch wöchentlich rund 1.500 Kinder in Bewegung kommen. Mittlerweile umfasst das Projekt rund 70 Einrichtungen, darunter Kitas, Schulen und soziale Einrichtungen. Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen niederschwellige, kostenlose und regelmäßige, sportartenübergreifende Bewegungs- und Gesundheitsangebote zu bieten. So werden die körperliche, soziale und emotionale Entwicklung gefördert und ein gesunder Lebensstil unterstützt. Der „Blau-Weiße Bewegungsraum“ ist Mitglied des Netzwerks „Bundesliga bewegt“ der DFL-Stiftung. Dies ermöglicht einen übergeordneten Rahmen für Austausch, Wissenstransfer und Kooperation zwischen sämtlichen Klubs.
Nach der erfolgreichen Bewerbung für den Deutschen Kita-Preis wurde das Projekt zunächst unter die 15 Nominierten der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ aufgenommen. Anschließend führten Expertinnen und Experten Telefon-Interviews mit den Projektverantwortlichen und besuchten alle Finalisten vor Ort, um die Arbeit im Projekt kennenzulernen. Von rund 600 Bewerbungen schaffte es der „Blau-Weiße Bewegungsraum“ unter die acht Finalisten seiner Kategorie. Bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin wurde das Projekt als Zweitplatzierter mit einem Preisgeld von 15.000 Euro ausgezeichnet (Foto).
Ebenfalls durfte sich der „BWBR“ über den Zusatzpreis „Attraktivität der Arbeit“ in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ freuen. Gefördert wird der Zusatzpreis vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro dotiert. Der Zusatzpreis würdigt innovative und nachhaltige Maßnahmen und Konzepte für gute Arbeitsbedingungen und -zufriedenheit in Kitas und lokalen Bündnissen.
„Beide Auszeichnungen sind eine große Anerkennung für alle, die den Blau-Weißen Bewegungsraum mit Leben füllen. Von den engagierten Übungsleitenden über unsere Partner bis hin zu den Kindern selbst. Er bestätigt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und Bewegung, Gesundheit und Chancengleichheit nachhaltig in den Alltag junger Menschen zu bringen“, sagt Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum.
Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der DFL Stiftung, dem Didacta-Verband, der Marke ELTERN, der Heinz und Heide Dürr Stiftung sowie der Soziallotterie freiheit+.
Foto-Quelle: VfL Bochum
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