Olympische und Paralympischen Spiele auch im Ruhrgebiet geplant.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein Update des Bewerbungskonzepts für die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region Rhein-Ruhr vorgestellt. Nach Beratungen mit den Sportfachverbänden und Athleten wurde das Sportstättenkonzept so angepasst, dass jede Sportart die bestmöglichen Bedingungen und Sportanlagen vorfindet.
Wichtigste Änderung: Die Stadt Köln wird so genannte „Leading City“ der Bewerbung und zugleich Standort für das Olympische und Paralympische Dorf sowie für ein temporäres Leichtathletikstadion. Austragungsorte im Ruhrgebiet bleiben Bochum (Fußball, Moderner Fünfkampf), Dortmund (Fußball, Handball), Duisburg (Kanu-Rennsport, Rudern, Sportklettern, Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern), Essen (Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport, Schießen, Para Powerlifting, Para Sportschießen, Sitzvolleyball), Gelsenkirchen (Schwimmsport, Para Schwimmen), Oberhausen (Volleyball) sowie Recklinghausen/Herten (Mountainbike).
Die Wettbewerbe sollen in insgesamt 17 Städten stattfinden. Nach den Plänen werden zu 100 Prozent bereits bestehende Sportstätten genutzt oder temporär ertüchtigt. Geplant ist der Verkauf von mehr als 14 Millionen Tickets, das wäre ein neuer Rekord für Olympische und Paraolympische Spiele. Allein 60.000 Menschen könnten beim Schwimmen in der Gelsenkirchener Veltins-Arena zuschauen und 70.000 im Dortmunder Signal Iduna Park beim Fußballfinale. Olympisches Dorf und Stadion in Köln sollen nach den Spielen in ein nachhaltig genutztes Stadtquartier mit Wohnraum, sozialer Infrastruktur und Gewerbe umgewandelt werden.
In den meisten Städten liegen bereits jetzt Ratsbeschlüsse vor, die eine Bewerbung unterstützen. Am 19. April 2026 sollen in allen beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durchgeführt werden. Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am 26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Foto-Quelle: DOSB
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