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BSG Chemie Leipzig stellt Ex-WSV-Trainer Adrian Alipour frei

Christian Sobottka betreut Mannschaft vorerst als Interimstrainer.


Nordost-Regionalligist BSG Chemie Leipzig entbindet Cheftrainer Adrian Alipour (Foto) mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben. Der 47-Jährige, der während seiner Laufbahn unter anderem auch schon beim ASC 09 Dortmund und beim Wuppertaler SV unter Vertrag stand, hat nach 17 Spielen lediglich 13 Punkte mit den Leipzigern geholt. Christian Sobottka, von 2017 bis 2023 Co-Trainer der „Chemiker“, wird bis auf Weiteres als Interimstrainer übernehmen. Am Sonntag, 14 Uhr, stellt sich mit dem Greifswalder FC ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenverbleib in Leipzig vor.

„Dieser Entschluss ist uns äußerst schwergefallen, weil wir Adrian Alipour menschlich und fachlich sehr schätzen“, sagt Gregor Schoenecker, Vorstand Sport bei der BSG Chemie. „Er hat unter schwierigen Umständen vom ersten bis zum letzten Tag für seine Aufgabe bei Chemie gebrannt, dabei super zum Verein gepasst und ihm ein sympathisches Gesicht gegeben. Gern hätten wir mit ihm ein erfolgreiches neues Kapitel aufgeschlagen. Allerdings sind wir zu der Einschätzung gekommen, diese Entscheidung treffen zu müssen, weil wir das Saisonziel Klassenverbleib in erheblicher Gefahr sehen. Wir sind überzeugt, dass unsere Mannschaft nach den vielen Rückschlägen einen neuen Impuls benötigt.“

Adrian Alipour selbst erklärt: „Was ich in diesem familiären Klub erlebt habe, ist einmalig. Ich habe gehofft, hier lange Trainer zu sein. Es kamen viele Dinge zusammen, die gegen uns gelaufen sind: Viele Spiele haben wir knapp verloren, dazu kamen viele Verletzte. Es war für mich die bislang kürzeste Trainerstation, aber es war für mich auch eine der besten. Ich bin überzeugt, dass Chemie in der Klasse bleiben wird.“

Auch Alipours Co-Trainer Marcus Wolf wurde von seinen Aufgaben bei der ersten Mannschaft entbunden. Seine Position übernimmt interimsweise Jan Effner, der bisher Trainer der U 19 war.

Foto-Quelle: Wuppertaler SV

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