Trainer-Championat erst im Endspurt für Henk Grewe entschieden.

Acht Rennen bildeten am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel den Abschluss für das Rennjahr 2025. Wie alljährlich wurden beim Saisonfinale im kleinen Rahmen die Champions des Jahres gekürt. Besonders spannend verlief in diesem Jahr das Trainer-Championat, das erst im Endspurt entschieden wurde.
Henk Grewe setzte sich mit 60 Siegen knapp gegen Titelverteidiger Peter Schiergen (59 Siege) durch und sicherte sich damit bereits zum dritten Mal das begehrte Championat. Der 43-Jährige krönte damit eine erneut äußerst erfolgreiche Saison.
Bei den Jockeys verteidigte Thore Hammer Hansen eindrucksvoll seine Spitzenposition und gewann zum zweiten Mal den Titel. Der 26-Jährige erzielte 86 Siege und lag damit komfortable 30 Erfolge vor dem zweitplatzierten Leon Wolff. Hammer Hansen verabschiedete sich bereits Mitte des Monats in den wohlverdienten Urlaub, ehe er das neue Jahr mit einem Engagement in Japan beginnt.
Die erneut erfolgreiche Zusammenarbeit von Thore Hammer Hansen und Eckhard Sauren zahlte sich auch im Championat der Besitzer aus: Der Kölner Rennvereins-Präsident Sauren wiederholte seinen Triumph aus dem Vorjahr und wurde erneut zum Champion gekürt mit 17 Siegen und einer beachtlichen Gewinnsumme von 448.775 Euro.
Wie bereits 2024 sicherte sich das Traditions-Gestüt der Stiftung Gestüt Fährhof schon vor Saisonende zum wiederholten Male das Züchter-Championat. Sechs Rennen der höchsten Kategorie konnte das Sottrumer Gestüt 2025 in Deutschland gewinnen. Besonders die Erfolge des zweijährigen Gostam im Zukunfts-Rennen in Iffezheim bei Baden-Baden sowie im Preis des Winterfavoriten in Köln lassen auf eine ebenso erfolgreiche Saison 2026 hoffen.
Spannend bis zum Schluss verlief auch das Nachwuchs-Championat, wenngleich sich der spätere Sieger in den letzten Wochen zunehmend absetzen konnte. Esentur Turganaaly Uulu, Auszubildender bei Peter Schiergen im Stall Asterblüte, behauptete mit 24 Siegen seinen Vorsprung vor dem Vorjahreschampion Andrea Ricupa (19 Siege) und feierte damit sein erstes Championat.
Auch das Besitzertrainer-Championat blieb 2025 wieder fest in niederländischer Hand: Romy van der Meulen verteidigte erfolgreich ihren Titel und steigerte ihre ohnehin konstante Bilanz um drei weitere Siege. Bis zum Jahresende stand sie insgesamt 16-mal ganz oben auf dem Treppchen.
Bei den Amateurrennreiterinnen blieb es bis zuletzt spannend. Derby-Siegreiterin Nina Baltromei, die Mitte des Jahres ins Profilager wechselte, hatte mit elf Siegen eine klare Führung vorgelegt, die Janina Boysen als Zweitplatzierte mit neun Erfolgen nur knapp nicht mehr aufholen konnte. Bester Amateurreiter wurde erneut Kevin Braye, der seine hocherfolgreiche Saison mit 16 Siegen abschloss; 13 Siege mehr als im Vorjahr.
Im Hindernissport setzten sich die Titelverteidiger aus dem Vorjahr durch: Christian Freiherr von der Recke (Weilerswist) gewann mit vier Siegen erneut das Trainer-Championat, Hakim Tabet wurde mit drei Siegen der Champion der Hindernis-Jockeys. Erfolgreichster Besitzer war die Besitzergemeinschaft um Stephan Ahrens, deren Pferde bei sechs Starts dreimal siegreich waren.
Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV
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