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Galopp Dortmund: Saisonstart nach Maß für Jockey Leon Wolff

Kölner schnürt bei winterlichen Bedingungen in Wambel einen Dreierpack.


Das neue Galopprennjahr 2026 hat genau so begonnen, wie das alte aufgehört hatte: Mit einem Sieg für den Kölner Trainer Peter Schiergen und Jockey Leon Wolff. Mit dem dreijährigen Mannis Boy gewannen sie am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel über 1.200 Meter das erste Rennen des Jahres in Deutschland. „Er ist ein ehrliches Pferd und sollte in diesem Jahr Spaß machen“, sagte Wolff. Mannis Boy steht im Besitz von Möbel-Unternehmer Manfred Ostermann, dem Präsidenten des Dortmunder Rennvereins, für dessen Gestüt Ittlingen (Werne) das neue Rennjahr kaum besser hätte starten können.

„Trotz der sehr winterlichen Bedingungen hatten wir faire Bedingungen für alle“, betonte der Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins, Oliver Sauer, der eine zufriedene Bilanz des Renntags des Jahres 2026 zog. „Die Kinder hatten Spaß im Schnee und konnten sich in den beheizten Tribünen wieder aufwärmen, für die Wetter gab es viele Favoritensiege.“ In fünf der acht Rennen lag der Toto-Favorit vorne, eine hohe Quote im Galopprennsport.

Gleich dreimal war Leon Wolff, der zu den größten Talenten seiner Zunft in Deutschland zählt, dafür mitverantwortlich. Nach Mannis Boy steuerte er in einem Rennen über 1.950 Meter die fünfjährige Stute Maharani von Besitzertrainerin Ulrike Zimmermann zum Sieg. Und er blieb auch im Rennen der Galopp Impuls Stiftung über 2.500 Meter ganz vorne – auf dem fünfjährigen Master Of Lips von Besitzertrainer Jorrit Mehl.

Christian von der Recke jetzt alleiniger Dritter der Bestenliste

Für die größte Überraschung des Tages sorgte Michaela Musialova im „Sport Welt Podcast Rennen“ über 1.200 Meter: Die von Frank Fuhrmann in Möser bei Magdeburg trainierte Stute Tommorah zahlte 180:10 auf Sieg. Zuvor hatte Malacova schon mit dem Dortmunder Sandspezialisten Artistic Mission im 1.200 Meter-Sprint gepunktet. Für den Schützling von Trainer Christian von der Recke (Weilerswist) gab es allerdings bei zehn Euro Einsatz nur 24 Euro zurück. Es war bereits der 2264. Sieg für von der Recke, der damit nun auf dem alleinigen dritten Platz der ewigen Bestenliste der Galopper-Trainer in Deutschland steht.

Im „Borussia Brauerei Champion Rennen“ über 1.800 Meter kam es zum erwarteten Duell zwischen Woody Wood und Primo Violetto. Der Letztgenannte setzte sich am Ende für Trainer Marian Falk Weißmeier (Krefeld) und Reiter Koen Clijmans gegen den Toto-Favoriten Woody Wood durch. Zum Abschluss gewann die 87:10-Chance Night Ocean, geritten von Miguel Lopez, eine Steherprüfung über 2.500 Meter. Der achtjährige Night Ocean steht im Besitz von Sarah Weis, die den Schimmel auch trainiert.

Der nächste Renntag findet in 14 Tagen statt – am Sonntag, 18. Januar, auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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