45-jähriger Ex-Profi wird Kaderplaner – Mele Mosqueda verlässt Verein.

Mit Sérgio Pinto (auf dem Foto rechts) kehrt ein alter Bekannter zum Drittligisten Alemannia Aachen zurück. Der ehemalige Mittelfeldspieler lief von 2004 bis 2007 für die Schwarz-Gelben auf und absolvierte dabei 101 Pflichtspiele. Pinto war Teil der Aufstiegsmannschaft von 2006 und lief auch im Europapokal für die Alemannia auf.
Nach seiner aktiven Karriere arbeitete der 45-Jährige zunächst als Scout für Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt. 2018 wurde er Chefscout der SpVgg Greuther Fürth, ehe er dort 2021 die Rolle des Kaderplaners übernahm. Insgesamt war Pinto sechs Jahre für das „Kleeblatt“ tätig und arbeitete in dieser Zeit eng mit Rachid Azzouzi (links) zusammen, der damals noch Geschäftsführer Sport des fränkischen Vereins war. Jetzt kommt es am Tivoli zum Wiedersehen.
„Es ist ein schönes Gefühl, wieder für die Alemannia tätig zu sein“, sagt Pinto. „Die Jahre hier in Aachen waren für mich eine sehr prägende Zeit. Ich freue mich außerdem darüber, wieder mit Rachid zusammenzuarbeiten. Wir hatten schon in Fürth gemeinsam Erfolg. Ich werde alles dafür tun, dass sich dies nun auch bei der Alemannia fortsetzt.“
„Wir holen mit Sérgio einen sehr erfahrenen Kaderplaner dazu, mit dem ich bereits zu Beginn seiner Scouting-Laufbahn bei Fortuna Düsseldorf und später auch in Fürth erfolgreich zusammengearbeitet habe“, betont Rachid Azzouzi, Aachens Geschäftsführer Sport. „Er ist sehr gut vernetzt, arbeitet strukturiert, gewissenhaft und im Sinne des Vereins. Er hat ein sehr gutes Auge für Spieler sowie deren Entwicklungspotenzial. Dieses gegenseitige Vertrauen ist in dieser Position extrem wichtig.“
Weitere Veränderung am Tivoli: Nach eineinhalb Jahren trennen sich die Wege von Alemannia Aachen und Athletiktrainer Mele Mosqueda. Der US-Amerikaner war zu Beginn der zurückliegenden Saison zu den Schwarz-Gelben gestoßen. Seine Aufgaben übernimmt vorerst Dennis Klatt, Athletiktrainer der U 19. Er begleitet die Mannschaft auch ins Winter-Trainingslager nach Belek (Türkei).
Foto-Quelle: Alemannia Aachen
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