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Schnee-Chaos sorgt für Spielabsagen beim FC St. Pauli und in Bremen

Spielstätten sind nach Rücksprache mit den lokalen Behörden gesperrt.


Die Bundesliga-Begegnungen zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim sowie zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig können nicht wie geplant am Samstag, 10. Januar, ab 15.30 Uhr stattfinden. Das gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) bekannt.

„Die derzeitige Wetterlage in Bremen hat zu flächendeckenden Vereisungen und erheblichen Schneeverwehungen in weiten Teilen des Stadionareals geführt, die eine sichere Durchführung des Spiels nicht ermöglichen. Das Weserstadion ist laut dem Stadionbetreiber entsprechend nicht betriebsfähig“, teilte die DFL mit.

In Hamburg hatte schon zuvor der Stadionbetreiber des Millerntor-Stadions die Spielstätte nach Rücksprache mit den lokalen Behörden gesperrt.´Grund hierfür war die große Menge von Schnee und Eis auf dem gesamten Stadiongelände und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken für alle am Spieltag beteiligten Personen sowie die kritische Gesamtsituation in Hamburg. Ein neuer Spieltermin wird zeitnah bekanntgegeben.

Der FC St. Pauli teilt dazu außerdem mit:

„Die Mitarbeitenden des FC St. Pauli sowie die beteiligten Dienstleister*innen waren über mehrere Tage hinweg im Dauereinsatz, um Spielfeld, Tribünen und Verkehrsflächen wiederholt von Schnee und Eis zu befreien – teils mehrfach von Grund auf neu. Insbesondere auf den Dachflächen erwies sich dies jedoch als nahezu unmöglich.

Dazu kamen behördliche Einschätzungen aus zahlreichen Gesprächen der letzten Tage. Diese haben angesichts der Gesamtlage in Hamburg ausdrücklich eine Absage empfohlen. Ausschlaggebend waren dabei vor allem die zusätzliche Belastung für Einsatzkräfte, die medizinische Infrastruktur sowie die weiterhin bestehenden erheblichen Risiken und Einschränkungen im Verkehrsraum.

Der FC St. Pauli hat alles Mögliche unternommen, um eine sichere Durchführung des Spiels zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang möchten die Verantwortlichen des Vereins allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit danken. Besonderer Dank gilt außerdem allen Mitarbeitenden und Helfer*innen, die in den letzten Tagen im Einsatz waren, um trotz der widrigen Umstände ein Spiel doch noch zu ermöglichen.“

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