Auf 3:3 in Frankfurt folgen zwei Heimspiele gegen Bremen und St. Pauli.

Zum Re-Start nach der kurzen Weihnachtspause in der Fußball-Bundesliga kam Borussia Dortmund am Freitagabend zu einem spektakulären 3:3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt. Die Nationalspieler Maximilian Beier (10.) und Felix Nmecha (68.) brachten den BVB dabei zweimal in Führung, Can Uzun (22., Foulelfmeter) und Winter-Neuzugang Younes Ebnoutalib (71./zuvor SV 07 Elversberg) glichen jedoch für die Hessen jeweils aus. Nachdem der eingewechselte Ex-Dortmunder Mahmoud „Mo“ Dahoud (90.+2) zum 3:2 für die Eintracht getroffen hatte, stach schließlich auch der Dortmunder „Joker“ Carney Chukwuemeka (90.+6) zum Endstand.
„Das Spiel war Werbung für die Liga“, sagte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken (Foto) – und blickte bereits voller Vorfreude nach vorne. Gegen den SV Werder Bremen (Dienstag, 13. Januar, 20.30 Uhr) und den FC St. Pauli (Samstag, 17. Januar, 15.30 Uhr) stehen für das Team von Trainer Niko Kovac jetzt zwei Heimspiele innerhalb von vier Tagen auf dem Programm.
Die Stimmen von der BVB-Homepage:
Geschäftsführer Lars Ricken (in der Mixed Zone): „Mit so einem Spektakel kann die Bundesliga mal aus der Winterpause kommen. Man hat gesehen, dass wir uns viel vorgenommen hatten. Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser und dominanter wurden wir. Es wäre schon extrem bitter gewesen, nach dem wirklich guten Spiel von uns zu verlieren. Auch wenn wir noch das 3:3 erzielt haben, diskutieren wir eher darüber: Warum haben wir das Spiel nicht gewonnen? Wir blicken jetzt angriffslustig auf zwei Heimspiele gegen Bremen und St. Pauli.“
Cheftrainer Niko Kovac (bei Sat.1): „Die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen, eins, das rauf und runter ging. Wir hätten es für uns entscheiden müssen aufgrund der Vielzahl an guten Torchancen. Dass wir dann zum Schluss glücklich noch den Ausgleichstreffer machen – gut, dann musst du zufrieden sein. Ich habe eine gute Mannschaftsleistung von uns gesehen. Wir haben den Gegner schön in der Tiefe bespielt. Wir sind immer hinter die Kette gekommen. Mit der Offensivleistung bin ich sehr zufrieden. Wenn du aber drei Gegentreffer kassierst, kannst du nicht ganz zufrieden sein. Man muss beides können: Man muss das Spiel kontrollieren und dann dementsprechend entscheiden, indem man hinten das wegverteidigt, was zu verteidigen ist.“
Innenverteidiger Nico Schlotterbeck (bei Sat.1): „Nach der 93. Minute sind wir mit Ergebnis zufrieden, weil wir den Ausgleichstreffer noch machen. Aber grundsätzlich haben wir ein gutes Spiel gemacht, waren eigentlich besser als Frankfurt, haben aber drei Gegentore kassiert, was einfach zu viel ist, um auswärts zu gewinnen. Wir haben leider nach dem 2:1 zu schnell das 2:2 kassiert, sonst wäre das in unsere Richtung gelaufen. So musst du den Punkt mitnehmen – aber natürlich wollten wir mit drei Zählern starten.“
Mittelfeldspieler Felix Nmecha (bei Sat.1): „Ich bin nicht zufrieden. Das war ein Spiel, das wir gewinnen müssen. Die Frankfurter hatten nicht so viele Chancen. Ihre Tore waren zu einfach von uns. Aber am Ende müssen wir mit dem einen Punkt glücklich sein. Wir können definitiv positive Sachen mitnehmen, auch wenn es ein Spiel war, das wir eigentlich gewinnen müssen.“
Foto-Quelle: Borussia Dortmund
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