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Rot-Weiss Essen: Große Chance für Eigengewächs Gianluca Swajkowski?

Mittelfeld-Talent könnte gegen 1860 München Startelf-Debüt geben.


Über ein Sonderlob seines Trainers Uwe Koschinat (54) durfte sich Rot-Weiss Essens Mittelfeld-Talent Gianluca Swajkowski (Foto/20) schon häufig freuen. Immer wieder hob der Fußball-Lehrer die positive Entwicklung des gebürtigen Gelsenkircheners hervor, der bereits seit 2019 für RWE am Ball ist und vor eineinhalb Jahren den Sprung aus der eigenen Jugend in den Profikader schaffte.

Der Haken: Zu relevanten Einsatzzeiten kam der 1,87 Meter große Defensivspieler trotz starker Trainingsleistungen bislang nicht. Obwohl Swajkowski gleich bei seinem Drittliga-Debüt im Dezember 2024 gegen den VfB Stuttgart II (2:2), Koschinats Heimpremiere, als Einwechselspieler einen Treffer erzielte, folgten seitdem nur noch fünf weitere Kurzeinsätze. Seine gesamte Spielzeit im Jahr 2025 betrug 37 Minuten. Zusätzliches Pech: Als Swajkowski im Niederrheinpokal Wettkampfpraxis sammeln sollte, fiel er krankheitsbedingt aus.

Der junge Mittelfeldspieler ließ jedoch nicht locker und zog im Laufe der Hinserie für die Positionen im defensiven Mittelfeld zunächst an Luca Bazzoli (25) vorbei, der als großer Hoffnungsträger vom Zweitligisten SC Preußen Münster verpflichtet worden war, die Erwartungen jedoch nicht erfüllen konnte und inzwischen an den Ligakonkurrenten SSV Ulm 1846 Fußball verliehen wurde. Gianluca Swajkowski dagegen ist längst ein ernsthafter Kandidat für eine Startformation.

Zum Rückrundenstart am Samstag ab 14 Uhr beim TSV 1860 München könnte seine große Stunde schlagen. Da Routinier Klaus Gjasula (36) wegen einer Kniereizung nicht zur Verfügung steht (und in München ohnehin wegen einer Gelbsperre passen muss) sowie der Verbleib von Tom Moustier (23) an der Hafenstraße ungewiss ist, gehörte Swajkowski im Testspiel gegen Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden (1:1) zum Abschluss des Trainingslagers in Lara (Türkei) zur vermeintlichen Stammbesetzung, mit der Trainer Koschinat für das Duell mit den Münchner „Löwen“ planen könnte. Gemeinsam mit Torben Müsel (26) bildete Swajkowski eine spielstarke Mittelfeldzentrale und empfahl sich nachhaltig.

Gleiches galt auch für Winter-Neuzugang Danny Schmidt (22). Die Leihgabe von Fortuna Düsseldorf agierte gegen Dresden als einzige echte Sturmspitze zwischen den offensiven Flügelspielern Ramien Safi (26) und Kaito Mizuta (25) – und markierte nach starker Vorarbeit von Mizuta mit einem energischen Einsatz den Führungstreffer für die Essener. „Ein echtes Mittelstürmer-Tor“, sagte Koschinat: „Danny hat bewiesen, dass er durchsetzungsstark und wehrhaft ist.“ Damit dürfte er ebenfalls gute Karten im Kampf um die Startplätze haben.

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