Vertrag mit 22-jährigem Mittelfeldspieler wurde zuvor verlängert.
Fußball-Zweitligist SC Preußen Münster und Jakob Korte (Foto) arbeiten auch zukünftig zusammen. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag des Eigengewächses wurde verlängert. Gleichzeitig soll der 22-Jährige als Leihspieler beim FC Gütersloh in der Regionalliga West Spielpraxis sammeln. In der laufenden Spielzeit kam der Mittelfeldspieler nach langer Verletzungspause vor allem im Oberliga-Team des SC Preußen zum Einsatz.
„Jakob ist hier beim SC Preußen groß geworden“, sagt Münsters Sportdirektor Jan Uphues. „Durch seine Verletzungspause im Sommer wurde Jakob zurückgeworfen. Dennoch möchten wir ihn weiterhin gezielt fördern und ihm die nächsten Entwicklungsschritte ermöglichen. Für seine persönliche Entwicklung ist Spielzeit auf höchstmöglichem Wettbewerbsniveau sehr wichtig. Da wir Jakob diese Einsätze aktuell nicht in ausreichendem Maße bieten können, haben wir uns gemeinsam mit ihm auf eine Leihe bis zum Saisonende verständigt. Wir werden ihn während seiner Zeit in Gütersloh eng begleiten und sind überzeugt, dass er diese Phase sowohl für sich als auch für seine Mannschaft gut nutzen wird.“
Jakob Korte meint: „Am Ende ist Spielpraxis das Wichtigste für mich, um wieder Wettkampfhärte auf hohem Niveau zu bekommen. Ich denke, wir haben da eine gute Lösung gefunden. Ich freue mich darauf, nach der Leihe mit neuen Erfahrungen in mein elftes Jahr beim SC Preußen zu gehen.“
In der Rückserie der Saison 2024/2025 wurde Korte schon einmal verliehen: Damals setzte der Mittelfeldmann seine positive Entwicklung beim VfB Lübeck in der Regionalliga Nord fort (zehn Einsätze, ein Tor) – ehe ihn eine Schambein-Entzündung ausbremste. „Das waren keine einfachen Monate“, blickt Korte zurück. Umso größer ist nun die Freude über das erneute Vertrauen seines Heimatvereins: „Ich bin sehr dankbar für die Chance, die der Verein mir gibt. Ich denke, dass dies auch eine Wertschätzung der harten Arbeit ist, die ich sowohl in der verletzungsbedingten Pause als auch zuletzt auf dem Platz investiert habe.“
Güterslohs Trainer Julian Hesse sagt: „Wir sind froh, dass das geklappt hat. Jakob ist ein technisch sehr guter Spieler, der wenig Bälle verliert. Er ist vor allem auf der Sechser- und Achterposition zu Hause. Wir hoffen, dass er uns in diesem halben Jahr weiterhilft.“
Foto-Quelle: Rene Harder/FC Gütersloh
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