Westdeutscher Fußballverband aktualisiert Zulassungsverfahren.

Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) versandte jetzt die Bewerbungsunterlagen an alle Vereine, die sich sportlich für eine Teilnahme an der Herren-Regionalliga West in der Saison 2026/2027 qualifizieren können. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens hat der WDFV die bisherigen Anforderungen inhaltlich weiterentwickelt und besonders die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bewerbervereine stärker in den Fokus gerückt.
Die inhaltliche Ausgestaltung der erweiterten Anforderungen erfolgte im engen Austausch mit den Vereinen. Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der neben dem WDFV auch Vertreter der Regionalliga-Vereine eingebunden waren. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit flossen in das aktualisierte Zulassungsverfahren ein. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität der Vereine nachhaltiger zu bewerten und damit die langfristige Sicherung des Spielbetriebs in der Regionalliga West zu unterstützen.
Die Bewerbervereine müssen gemäß den neu im Regionalliga-Statut festgelegten Richtlinien zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ihre Liquidität sowie Finanzplanungen nachweisen. Damit soll bezweckt werden, dass die Vereine über die gesamte Saison hinweg wettbewerbsfähig bleiben und der Spielbetrieb in der Regionalliga West stabil und verlässlich durchgeführt werden kann.
Für die zweiten Mannschaften der Lizenzvereine bleibt es unverändert dabei, dass die Vorlage des jeweiligen DFL-Lizenzierungsbescheids als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ausreichend ist. Die Vereine haben bis zum 31. März die Möglichkeit, sich für die nächste Regionalliga-Saison zu bewerben.
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