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MSV Duisburg: Neuzugang Dominik Becker winkt schneller Einstand

Kapitän Alexander Hahn fehlt im Top-Spiel gegen SC Verl gelbgesperrt.


Abwehrspieler Dominik Becker (Foto oben) hat gute Chancen, schon in seinem ersten Pflichtspiel nach dem Wechsel zum Drittligisten MSV Duisburg in der Startelf zu stehen. Kapitän Alexander Hahn ist nach seiner fünften Gelben Karte aus der Begegnung beim SSV Ulm 1846 Fußball (0:1) für das Spitzenspiel des Tabellendritten am Sonntag, 19.30 Uhr, gegen den zweitplatzierten SC Verl gesperrt.

Der seit Saisonbeginn vereinslose Becker hatte bereits vor seiner Verpflichtung eine Woche lang mit dem Team trainiert und kam dabei auch im Testspiel gegen den Niederrhein-Oberligisten SpVg Schonnebeck (5:0) zum Einsatz. Der 26-Jährige bringt unter anderem die Erfahrung aus 71 Drittliga-Spielen für den 1. FC Saarbrücken mit. Für die Saarländer stand der ehemalige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln auch in den beiden Relegationsspielen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gegen Eintracht Braunschweig (0:2 und 2:2 nach Verlängerung) von Beginn an auf dem Feld.

„Wir haben für uns eine Vakanz in der zentralen Abwehr ermittelt, da wir bisher mit drei nominellen Innenverteidigern durch die Saison gehen“, erklärt Duisburgs Sportlicher Leiter Chris Schmoldt die Verpflichtung. „Dominik war zwar seit einem halben Jahr ohne Verein, konnte uns im Testspiel und im Training aber zeigen, dass er in einer körperlich guten Verfassung ist. Er kennt die 3. Liga, ist in einem top Alter, und wird uns mit seinem Mut in der Spieleröffnung sowie seiner guten Geschwindigkeit weiterhelfen.“


Ebenfalls sein erstes Pflichtspiel im MSV-Trikot könnte Dominik Kother (unteres Foto) bestreiten. Der 25-jährige Außenbahnspieler war erst kurz vor dem Ende der Wechselfrist vom Zweitligisten Dynamo Dresden ausgeliehen worden. Kother blickt bereits auf 67 Zweitligaspiele (für Dresden, SSV Jahn Regensburg und den Karlsruher SC) und 95 Drittligapartien (Dresden, Regensburg und SV Waldhof Mannheim) zurück. Hinzu kommen zwei Einsätze in der Relegation zur 2. Bundesliga. Insgesamt gelangen ihm dabei 31 Treffer.

„Mit Dominik werden wir auf der Außenbahn noch einmal flexibler und variabler“, meint MSV-Cheftrainer Dietmar Hirsch. „Natürlich reagieren wir damit auch ein Stück weit auf die Verletzungen der Hinrunde, um für ähnlich unglückliche Situationen noch besser aufgestellt zu sein. Aber vor allem bekommen wir mit ihm einen echten Qualitätsspieler, stark im Eins-gegen-Eins und mit einem sehr guten Abschluss. Das hat er immer wieder unter Beweis gestellt – speziell in seinen Aufstiegssaisons mit Dresden und Regensburg.“

Foto-Quelle: MSV Duisburg

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