Rheinisches Duell mit Bayer 04 Leverkusen endet 1:1.
Auch im fünften Anlauf hat es für den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach noch nicht mit dem sechsten Saisonsieg geklappt. Mit der Leistung beim 1:1 (1:1) im Derby gegen Bayer 04 Leverkusen zeigten sich die „Fohlen“ aber zufrieden.
„Wir waren in der ersten Halbzeit sehr spielfreudig und teilweise auch dominant“, sagte Mittelfeldspieler und Torschütze Yannik Engelhardt (Foto). „Das hat richtig Spaß auf dem Feld gemacht. Wir hatten uns vorgenommen, situativ hoch zu pressen. Das hat bei meinem Tor sehr gut funktioniert, als wir den Ball am Leverkusener Strafraum gewinnen konnten. In der zweiten Hälfte wurde Leverkusen zwar etwas dominanter, aber wir haben dennoch gut dagegengehalten. Dass wir defensiv gut stehen können, ist uns bewusst. Jetzt müssen wir diese Spielfreude bewahren und den Schwung mitnehmen.“
Cheftrainer Eugen Polanski meinte: „In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel mit und gegen den Ball bestimmt. Wir hatten eine sehr gute Intensität und Passqualität. Das Gegentor war leider sehr unglücklich, wir hätten eher das 2:0 machen können. In der zweiten Halbzeit hat Leverkusen umgestellt, und wir haben vielleicht dann erst ein bisschen zu defensiv agiert. Aber im Laufe der zweiten Halbzeit haben wir das wieder besser gemacht, hatten wieder mehr Energie und Ballbesitz. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung, mit der Energie und Intensität der Mannschaft. Wir ärgern uns ein bisschen darüber, dass es „nur“ ein Punkt ist gegen einen Top-Gegner.“
Leverkusens Jonas Hofmann, der während seiner Karriere auch schon für Borussia Mönchengladbach am Ball war, sagte: „Wir haben in der ersten Hälfte keinen Zugriff gefunden und sind nicht ins Pressing gekommen. Mit der Umstellung nach der Pause war es dann deutlich besser, aber dennoch haben wir zu wenig kreiert. Das Ergebnis geht insgesamt so in Ordnung.“
Bayer-Coach Kasper Hjulmand erklärte: „Natürlich war es von uns in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität, vor allem im Ballbesitz hat bei uns das Tempo gefehlt. Das in Kombination mit Gladbachs gutem Positions- und Ballbesitz-Spiel hat es für uns schwierig gemacht, in unsere Strukturen zu finden.“ Über den Auftritt nach der Pause sagte der Däne weiter: „Deswegen haben wir zur zweiten Halbzeit etwas geändert und erstmals mit mir als Trainer im 4-3-3 gespielt. Die Intensität war dann viel höher, viel besser. Da haben eigentlich nur ein Punch und im vorderen Drittel die letzte Konsequenz gefehlt. Großen Respekt an Gladbach für eine gute Leistung, aber für uns reicht es nicht. Wir sind nicht zufrieden.“
Foto-Quelle: Borussia Mönchengladbach
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