Beim 2:2 gegen Dynamo Dresden wird 2:0-Vorsprung verspielt.

Nach dem Heimspiel des FC Schalke 04 in der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden (2:2) äußerten sich Kapitän Kenan Karaman (Foto), Cheftrainer Miron Muslic und Torhüter Loris Karius. Zum fünften Mal in Folge blieben die Knappen ohne Sieg.
Hier sind die Stimmen in der Zusammenfassung:
Kenan Karaman: „Das Ergebnis ist sehr enttäuschend, ich ärgere mich total. Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit komplett im Griff und erzielen zwei hervorragende Tore. Das muss zu Hause eigentlich für drei Punkte reichen. Stattdessen lassen wir Dynamo unnötig wieder ins Spiel kommen. Beim 1:2 lassen wir den Gegenspieler allein in die Mitte flanken. Dass daraus ein Eigentor entsteht, ist unglücklich. Wir waren nach vorne wieder aktiver, auch die Neuzugänge haben sich hervorragend ins Spiel eingefügt. Wir hatten deutlich mehr Offensivaktionen und Torschüsse als zuletzt. Mit Edin haben wir einen Zielspieler, der die Bälle festmachen und ablegen kann. Außerdem haben wir vorne gute Jungs in den Halbräumen, die die Tiefe suchen können. Das wird in den nächsten Wochen noch besser.“
Miron Muslic: „Vor zwei Wochen hat sich der Punkt gegen Kaiserslautern nach unseren späten Toren so angefühlt wie ein Sieg. Diesmal empfinden wir das Gegenteil. Es war eine schwere erste Halbzeit, dann aber eine sehr gute zweite. Da haben wir exakt das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: Hohe Intensität, hohe Ballgewinne und ein gefährliches Umschaltspiel auf den Platz zu bringen. Wir haben uns dafür mit zwei wunderschönen Treffern belohnt, die normalerweise bei der Art und Weise, wie wir verteidigen, reichen sollten. Aus dem Nichts haben wir dann den Anschlusstreffer kassiert. Dann war es in den letzten Minuten sehr turbulent. Wir hatten die Chance auf das 3:1 und müssen den Sack zumachen. Das haben wir leider nicht geschafft. Stattdessen kam Dresden nach seinem einzigen Eckball der Partie zum Lucky Punch. Das Ergebnis ist sehr schade für uns, weil wir in der zweiten Halbzeit viele Dinge richtig gut gemacht haben und sehen konnten, was für Verstärkungen Dejan Ljubičić, Moussa Ndiaye und Adil Aouchiche für uns sind. So müssen wir nun mit dem Unentschieden leben.“
Loris Karius: „Die Enttäuschung über das Unentschieden ist riesig, eigentlich haben wir gerade in der zweiten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht. Mit ein bisschen Abstand müssen wir auf die zweite Hälfte aufbauen, die uns für die kommenden Aufgaben Mut machen wird. Bei der Ecke zum 2:2 ist es für uns Torhüter gefühlt jedes Mal eine Fifty-Fifty-Entscheidung, ob der Schiedsrichter pfeift. Ich bin dennoch lieber ein Torwart, der rauskommt, statt auf der Linie zu kleben.“
Foto-Quelle: FC Schalke 04
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