Vizepräsident Frymuth: „Beleg für Einheit des deutschen Fußballs“

Mit dem Jahreswechsel ist beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) der neue Masterplan Amateurfußball gestartet – das zentrale Instrument zur Umsetzung der Zukunftsstrategie Amateurfußball.
Die neue Umsetzungsperiode umfasst die Jahre 2026 bis 2029 und schließt nahtlos an die bisherigen Laufzeiten der Masterpläne 2013-2016, 2017-2019 und 2020-2025 an. Die Umsetzung ist gemäß dem offiziellen Votum des DFB-Bundestages 2025 und des Beschlusses des DFB-Präsidiums von Dezember 2025 für alle 21 Landesverbände verbindlich. Die Landesverbände werden dabei seit 2013 finanziell von DFB und DFL unterstützt.
Der Masterplan bündelt Maßnahmen in vier Handlungsfeldern: Vereinsentwicklung, Spielbetrieb und Fußballangebote, Qualifizierung sowie Verbandsentwicklung.
Peter Frymuth (Foto), DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Der DFB unterstützt und fördert gemeinsam mit den Regional- und Landesverbänden den Amateurfußball. Dabei ist der Masterplan das zentrale Instrument, mit dem das übergeordnete Ziel, das weltweit einzigartige flächendeckende Netz von Fußballvereinen in Deutschland zu erhalten, unterstützt werden soll. Dass die DFL im Rahmen des Grundlagenvertrages den Masterplan unterstützt, ist ein Beleg für die Einheit des deutschen Fußballs.“
Christos Katzidis, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM), ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass der Masterplan Amateurfußball in seine vierte Auflage geht. Der Amateurfußball am Mittelrhein lebt von Menschen, die Tag für Tag mit Herzblut in ihren Vereinen wirken – und genau sie profitieren seit Jahren vom Masterplan. Die Maßnahmen geben unseren Vereinen Rückenwind: Sie fördern, entwickeln, unterstützen und schaffen neue Möglichkeiten, damit unsere vielfältige Fußballkultur weiterwachsen kann. Ob durch Klub-Beratung, Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte, innovative Angebote in den alternativen Spielformen oder regelmäßige Vereinsdialoge – der Masterplan stärkt unsere Basis in all ihren Facetten. Wir danken DFB und DFL für die Weiterführung dieses für den Amateurfußball so bedeutsamen Programms.“
Die Erarbeitung und Ausgestaltung des Masterplans erfolgte durch die von Peter Frymuth geleitete Kommission “Entwicklung Amateurfußball“ und unter enger Einbindung von Verbandsmitarbeiter*innen sowie auf Grundlage der Ergebnisse der regelmäßig stattfindenden Amateurfußball-Kongresse und Umfrage-Ergebnisse aus dem DFB-Amateurfußball-Barometer.
Mit einer Kombination aus Pflicht- und Wahlmaßnahmen schafft der Masterplan einerseits bundesweit einheitliche Qualitätsstandards, bietet den Landesverbänden gleichzeitig jedoch die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen. Neue Ideen und Ansätze können durch ergänzende Pilotprojekte auf Verbandsebene getestet und bei Erfolg ausgeweitet werden.
Das DFB-Punktespiel, die bundesweite Aktivierungsaktion für Vereine, unterstützt die Umsetzung des Masterplans, indem es Vereine mobilisiert, öffentliche Sichtbarkeit schafft und Engagement im Amateurfußball fördert.
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