Torhüter fängt sich nach seinem kapitalen Patzer gegen Regensburg.

Sein insgesamt erst 13. Einsatz in der 3. Liga begann für Rot-Weiss Essens Torhüter Felix Wienand (23) denkbar schlecht. Nach nur 14 Sekunden schenkte die etatmäßige Nummer zwei, die den verletzten Stammtorhüter Jakob Golz (Teilriss des Innenbandes im Knie) noch einige Wochen vertreten wird, den Gästen vom SSV Jahn Regensburg mit einem kapitalen Ballverlust am eigenen Fünfmeterraum das frühe 1:0.
Von den Kollegen gab es nach dem hart erkämpften 3:2-Heimsieg ausschließlich aufbauende Worte. „Jeder im Team macht Fehler, das ist ja menschlich“, sagte etwa stellvertretend Innenverteidiger und Torschütze José Enrique Rios Alonso, während Trainer Uwe Koschinat betonte: „Felix hat mehrfach nachgewiesen, dass er ein hervorragender Torwart ist. Er wird auch aus dieser Situation lernen.“
Vor allem Wienands Reaktion auf seinen Patzer nötigte Koschinat Respekt ab: „Er hat so weitergespielt, als hätte es den Fehler nicht gegeben. Das ist bewundernswert.“ In der Tat hatte der Schlussmann mit einigen Paraden seinen Anteil am elften Saisonsieg, der RWE vor den beiden folgenden Auswärtsspielen in Osnabrück und Rostock ganz nah an den Relegationsrang und die Aufstiegsplätze heranbrachte.
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