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DFL schließt Kooperationsvereinbarung mit China Media Group

30 Jahre nach ersten Bundesliga-Übertragungen in der Volksrepublik.


Im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz (links/mit dem Ministerpräsidenten der Volksrepublik China, Li Qiang) haben die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die China Media Group CMG eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet und damit ihre langjährige Medienpartnerschaft und Zusammenarbeit bekräftigt.

Die China Media Group ist der größte nationale Medienkonzern der Volksrepublik China und erreicht mit ihren Programmen Milliarden Zuschauerinnen und Zuschauer. Zur CMG gehört auch CCTV als größter Fernsehsender in der Volksrepublik China, der erstmals im Jahr 1995 Bundesliga-Spiele ausstrahlte. Rund 30 Jahre später wurde diese Partnerschaft nun erneuert. Bis einschließlich der Saison 2027/2028 wird die CMG Bundesliga-Spiele live übertragen. Damit ist der deutsche Profifußball weiter für die vielen Fußballfans in China verfügbar.

Außerdem haben die DFL und die CMG verschiedene Kooperationsfelder identifiziert, unter anderem, den Austausch zwischen Fußballklubs beider Länder weiter zu fördern sowie gemeinsame Aktivitäten zum Wissenstransfer und eine enge Zusammenarbeit in der Nachwuchsförderung, um die Entwicklung des Jugendfußballs und die Professionalisierung der Fußballbranche in China weiter voranzutreiben.

Der deutsche Profifußball setzt damit sein starkes Engagement in China fort. Neben dem 2019 eröffneten DFL-Büro in Peking sind mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg fünf Bundesliga-Klubs dauerhaft in China vertreten – mehr als aus jeder anderen europäischen Liga.

Die DFL und die Klubs arbeiten zudem eng mit dem chinesischen Fußballverband (CFA) zusammen, um die Entwicklung des Fußballs auf allen Ebenen zu fördern. Ein aktuelles Beispiel: Im „Bundesliga Dream“-Projekt haben Bundesliga-Klubs in den letzten beiden Spielzeiten Jugendteams der chinesischen Nationalmannschaft jeweils über mehrere Wochen in ihren Leistungszentren begrüßt.

Auch die Geschichte der Bundesliga mit chinesischen Spielern reicht lange zurück – von Yang Chen (Eintracht Frankfurt, FC St. Pauli), dem ersten chinesischen Spieler in Deutschland, bis zum aktuellen chinesischen Nationaltrainer Jiayi Shao, der neun Jahre in Deutschland spielte.


DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel (links) und Shen Haixiong, Präsident der China Media Group CMG, nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung.

Foto-Quelle: Bundesregierung/Bergmann

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