Spitzenreiter tritt am Samstag ab 20.30 Uhr beim Schlusslicht an.

Am Samstag, 20.30 Uhr, ist Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 als Spitzenreiter auswärts beim Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth gefordert. „Nach dem 5:3 gegen den 1. FC Magdeburg hatte ich noch am selben Abend die Fürther Partie im Kopf und meine Konzentration bereits auf dieses Spiel gerichtet“, sagt Schalke-Cheftrainer Miron Muslic (Foto). „Wir wollen nach unserer zwischenzeitlichen Durststrecke nun die Siegesserie fortsetzen und werden alles mobilisieren, um zum dritten Mal hintereinander erfolgreich zu sein.“
Doch auch die Analyse der Magdeburg-Partie gehörte zum Ablauf dieser Woche. Und die fiel durchaus selbstkritisch aus. „Drei Gegentore waren das Haar in der Suppe nach einer überragenden offensiven Leistung. In diesen Momenten hatten wir keine defensive Stabilität, das haben wir klar analysiert“, so der S04-Coach. „Dennoch haben wir in den letzten Wochen große Schritte mit dem neuen Spielstil gemacht: Vorne sieht man den Output bereits deutlich, auch hinten wird man ihn bald wieder erkennen.“
Damit meint Muslic eine Veränderung im Spielsystem, für die sich die Verantwortlichen zugunsten verbesserter Offensivabläufe vor einiger Zeit entschieden hatten. „Uns war bewusst, dass es einige Spiele benötigen wird. Aber sobald wir diesen offensiven Flow entwickelt haben, entsteht eine Wucht, die für jeden Gegner schwer zu verteidigen ist“, beschreibt der 43-Jährige. „Dass das zunächst zu Lasten der Defensive geht, wussten wir. Aber wir arbeiten mit aller Beharrlichkeit weiter daran, die richtige Balance zu finden.“
Foto-Quelle: FC Schalke 04
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