Anberaumter Termin am Arbeitsgericht Münster findet nicht statt.

Fußball-Zweitligist SC Preußen Münster und sein ehemaliger Mittelfeldspieler und Kapitän Marc Lorenz (Foto) haben sich vor dem bereits anberaumten Termin am Arbeitsgericht Münster außergerichtlich geeinigt. Der Verein hatte Lorenz fristlos gekündigt. Dabei war unter anderem von „Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Spendengeldern“ die Rede.
„Ich habe Fehler gemacht und Menschen enttäuscht, was ich zutiefst bereue“, erklärt Marc Lorenz. „Der SC Preußen und seine Fans sind ein bedeutender Teil meines Lebens. Ich habe mich niemals absichtlich gegen den Verein gestellt. Es fiel mir eine Zeitlang aus meiner Situation heraus schwer, Hilfsangebote anzunehmen. Umso dankbarer bin ich, dass wir nun zu einer Einigung gekommen sind.“
Auch der SC Preußen Münster begrüßt die Einigung. „Sie basiert auf der uneingeschränkten Verantwortung für die Integrität des Klubs und seiner Werte sowie auf einem angemessenen Umgang mit dem langjährigen und verdienten Spieler“, teilte der Verein mit. Beide Parteien verzichten auf weitergehende Erklärungen.
Foto-Quelle: SC Preußen Münster
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